Im deutschsprachigen Raum ist Mirtazapin ausschließlich für die Behandlung von depressiven Krankheitsbildern zugelassen. Geeignet ist es allerdings ebenfalls für die Therapie von zahlreichen Erkrankungen, die häufig von Depressionen begleitet werden. Hierzu zählen zum Beispiel:
generalisierte Angststörungen
gemischte ängstlich-depressive Symptomatik
soziale Phobien
Schlafstörungen
Winterdepressionen
Panikstörungen
bei der sehr starken Form der posttraumatischen Belastungsstörung (teilweise bessere Wirkung als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
manche Formen der Schmerztherapie
Übelkeit und Erbrechen
Pruritus
Appetitanregung