arbeitsfähig trotz posttraumatischer Belastung?
Frage gestellt am
15.01.2013 um 23:29
Im Spätsommer hatte ich einen Arbeits-/Wegeunfall. Körperlich ist alles geheilt bzw. die noch vorhandenen Symptome sind psychisch bedingt. Ich mache eine EMDR (eye-movement-desensitisation-reprocessing = Augenbewegung Desensibilisierung Reprozessieren/durcharbeiten)Therapie, deren Erfolg durch Rückschritte (Kündigung durch Arbeitgeber) sowie Weihnachts- und Jahreswechselpause sich verzögert. Nun soll meine Krankschreibung auslaufen, obwohl ich noch Symptome habe, die eindeutig auf den Auto-/Wegeunfall zurückzuführen sind und meine Psyche zeitweise stark beeinträchtigen, soll ich dem Arbeitsmarkt in Kürze zur Verfügung stehen. Ausserdem soll ich weiterhin zur Therapie und die Rede von Fahrübungsstunden durch die Psychotherapeutin war auch. Ferner wird von ihr in Betracht gezogen ggf. stationär behandelt zu werden. Scheint mir, als wenn alles zusätzlich durchgearbeitet werden soll. Wer kennt sich aus mit Therapieform(en)? Ist es die Entscheidung der Psychotherapeutin, wie ich behandelt werden kann und inwieweit kann der Durchgangsarzt, da körperlich keine Schäden mehr sind, jetzt nicht mehr zuständig sein bzw. mich abweisen? Macht es Sinn sich direkt mit der Berufsgenossenschaft in Verbindung zu setzen? Ich bitte um Erfahrung und Wissen. Danke!
Patientendaten
Geschlecht: weiblich
Größe: 158,0 cm