Blasenschwäche

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
11.06.2012 um 10:15

Ich bin hin und wieder mal etwas inkontinent. 1 oder 2 Tage, dann ist es wieder vorbei. Nun zu meiner Frage. Kann ein Urologe einen Unterschied erkennen, ob es eine generelle Blasenschwäche ist, oder durch Schmerzen der Wirbelsäule verursacht? Wie gesagt, mal kurzzeitig und dann eine ganze Zeit nicht.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1966 (46 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

Anonymer Benutzer

11.06.2012 11:48

Danke für die ausführliche Antwort. Gyn mässig alles in Ordnung. Ortho muss ich erstmal wechseln, da meiner mich nicht ernst nimmt und der orthopädisch auch bei mir einiges übersehen hat.

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Benutzer gelöscht?

11.06.2012 11:37

Guten Tag,

auch ich habe leider auch mit einer zeitweisen, wenn auch leichten Inkontinez meine Erfahrungen machen müssen. Bei mir bedurfte es mehrerer Urologen-Wechsel bis die richtige Diagnose feststand. Tatsächlich Ursache für das (auch nächtliche) "Tröpfeln" war eine Rückennervschädigung durch immer wiederkehrende Bandscheibenvorfälle und nicht wie allgemein bei Männern so gerne diagnostiziert, die leicht vergrößerte Prostata.

Im Februar diesen Jahres wurde ich nun an der Lendenwirbelsäule im Bereich L3-5 operiert. Seit dieser Zeit ist meine Inkontinez verschwunden. Ebenso verschwunden ist auch das zu häufig aufgtetretene Gefühl einer vollen Blase.

Indiz für eine Inkontinenz-Auslösung durch - wie Sie schreiben - Schmerzen der Wirbelsäule könnte natürlich das nur gelegentliche Auftreten sein. Dafür spricht auch die kurze Intervalldauer von 1-2 Tagen. Genauso fing's bei mir auch an.

Wenn Sie selbst oder Ihr Gynäkologe ausschließen können, dass dieses Problem nicht durch den Eintritt ins Klimakterium, die Meno-Pause, entbindungsbedingt oder mangelndes Blasentraining entstanden sein kann oder könnte, würde ich Ihnen wirklich empfehlen, mal mit einem Orthopäden oder Neurologen darüber zu sprechen. Vor allem letzerer gab mir entscheidende Hinweise, was mich dann auch zu einem Wechsel des Urologen veranlasste.

Auch wenn ich ein Mann bin, möchte ich Ihnen doch Mut machen, diese zeitweise Inkontinez nicht einfach hinzunehmen, sondern auch mal einen "anderen Weg" der Ursachenforschung zu gehen. Manchmal ist die Lösung naheliegender als sie ein zwar routinierter, aber möglicherweise in seiner Diagnose schon zu "festgefahrener" Arzt sehen kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig Mut machen.


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