Nächtliche Wadenkrämpfe

oemchen

Frage gestellt am
10.02.2012 um 08:32

Hallo, ich bin weiblich, 69 Jahre alt, rauche nicht mehr, habe kein Übergewicht und ernähre mich verhältnismäßig gesund. Schon in meiner Jugend hatte ich die Veranlagung zu Krämpfen. Bei der Geburt meiner Tochter hatte ich einen Wehenkrampf. Seit Jahren leide ich unter nächtlichen Wadenkrämpfen. Bei unachtsamen Bewegungen bekomme ich auch in den Händen bzw. Fingern einen Krampf. Neurologisch wurde abgeklärt, dass kein klinischer Befund vorliegt. Magnesium, das ich in erheblichen Mengen nehme, hilft inzwischen auch nicht mehr. Auch Limptar bringt nichts. Vielleicht gibt es ja jemanden in der Gemeinschaft, der an ähnlichen Erscheinungen leidet und mir Hilfestellung geben kann.

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6 Antworten:

Benutzer gelöscht?

11.02.2012 19:11

Ich werde auch fast jede Nacht wach, weil mir die Zehen hoch stehen im Krampf oder sehr schmerzhafte Oberschenkelkrämpfe bekomme. Magnesium vertrage ich kaum und Limptar hat mir zu viele Nebenwirkungen. Das scheint bei uns Frauen wahrlich ein Problem zusein. Ich habe es zeitlang mit einem Seitenkissen probiert-bleibt nur nicht da liegen wo es soll. Ich werde es mal mit Lockerungsübungen probieren.

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bermibs
Benutzerbild von bermibs
10.02.2012 21:18

Hallo Bienchenmaja, das dürfte bei jedem unterschiedlich ausfallen. Eine pauschale Durchfallgrenze ist unwahrscheinlich.
Die Tagesdosis sollte jedoch wenigstens auf drei Rationen verteilt werden. Ich nehme in 3 - 4 Rationen insgesamt 660 mg (reines Magnesium) ohne jegliche Probleme. Wobei bei Männern die therapeutische Obergrenze bei 1.500 mg liegt.
Hier einige Indikationen aus Henrichs Handbuch Nähr- und Vitalstoffe:
- Angina Pectoris: 800 - 1.200 mg
- Asthma: 500 - 1.000 mg
- Bluthochdruck: 500 - 1.000 mg
- Herzinsuffizienz: 600 - 1.200 mg
- Diabetes: 400 - 900 mg
- Emphysem: 500 - 1.000 mg
- Fibromyalgie: 400 - 800 mg
- Herzrhythmusstörungen: 600 - 1.000 mg
- Kopfschmerzen: 400 - 800 mg
- Menopause: 400 - 800 mg
- Krämpfe: bis 1.000 mg über einen Monat

Bei Höherdosierung beider Mineralien ist jedoch wichtig, dass keine Niereninsuffizienz besteht. In diesem Fall sollten die Supplemente nur in Abstimmung mit dem Arzt eingesetzt werden.
LG bermibs

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Benutzer gelöscht?

10.02.2012 17:55

@bermibs:Magnesium ab 300mg(bezogen auf reines Magnesium)wirkt abführend, daher ist eine Dosis von 800mg zu vermeiden.

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bermibs
Benutzerbild von bermibs
10.02.2012 17:17

Hallo Oemchen, bei Krämpfen ist neben Magnesium auch Kalium ganz wichtig. Magnesium kann bei Frauen bis 800 mg dosiert werden. Eine längere Zeit wenigsten mal mit 500 mg probieren. Am besten mit Magnesiumcitrat. Das wird sehr gut durch den Körper resorbiert.

Bei Kalium werden Tagesdosen von 4.000 - 5.000 mg angegeben. Man sollte das am besten über gesunde Nahrung realisieren, Supplemente nur zur Ergänzung.
Hier einige Nahrungsmittel mit hohem Kaliumanteil:
- Sojamehl (1.870 mg bei 100 g)
- weiße Bohnen (1.310 mg)
- Linsen ( 810 mg)
- Bananen (790 mg)
- Spinat (635 mg)
LG bermibs

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Benutzer gelöscht?

10.02.2012 10:40

Fast jede Nacht plage ich mich mit diesen Krämpfen von den Oberschenkeln bis in die Fußspitzen herum. Magnesium hochdosiert hilft nicht, Limptar führt zu heftiger Verstopfung und die Ärzte, der Neurologe sowie der Orthopäde, zucken nur mit den Schultern und tun es ab mit dem Hinweis auf mein Alter. Etwas Linderung verschafft die Einreibung mit Franzbranntwein. Gibt es im Drogerie Markt.
Leiden wir halt weiter!
Gruß Mog

N.b.: Hallo frances..... noch eine Gemeinsamkeit!

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frances
Benutzerbild von frances
10.02.2012 09:43

mir geht es ähnlich, nehme Magnesium Verla hoch dosiert und habe trotzdem Krämpfe in den Fußsohlen, gerade im Liegen. Bin gespannt auf die Antworten.

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