Medikamentenabhängig

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
25.10.2011 um 18:04

Hallo an Alle
Es geht bei dieser Frage um meinem Bruder um dem ich mich Sorgen mache.Ich hatte früher fast überhaupt keinen Kontakt zu ihm erst seit 1 Jahr und bin seither Regelmäßig 1 mal die Woche bei ihm.Er ist stark Tablettenabhängig und zwar nimmt er Abends 250mg - 350 mg Saroten dazu 2 Rohypnol und morgens 30mg Valium und immer wieder trinkt er Alkohol.Natürlich klagt er wegen der Nebenwirkungen. Er war früher ein sehr zäher harter Knochen inzwischen ist er ein total Ängstlicher Mensch geworden der sich vor jeder Untersuchung fürchtet.Am liebsten würde ich gegen seinen Arzt vorgehen denn das man ihm eine solche Menge verschreibt ist doch völlig unverantwortlich.Bitte schreibt mir eure Meinung ganz einfach deshalb damit ich nicht allein damit bin. Danke kurt

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5 Antworten:

Willi-Vishnu
Benutzerbild von Willi-Vishnu
25.10.2011 20:56

Hallo,
ich weiss nicht Ob- Du- das machen sollst,aber ich habe einen Termin bei der Ärtztin meiner Schwägerin gemacht.Vorraussetzung:Meine Schwägerin musste einverstanden sein.
Dann habe ich dieser Neurologin mitgeteilt welche Tbl. von verschiedenen Ärzten aufgeschrieben worden sind.Der Hausarzt hatte dann immer wieder aufgeschrieben was vorher vom Krankenhaus verordnet worden ist.Er wusste jedoch auch von der 2.Neurologin und hatte sich NICHT mit ihr in Verbindung gesetzt um das mal abzuklären.
Das habe ich dann geklärt!! 2 Medis wurden sofort abgesetzt dafür 1 Neues medikament damit meine Schwägerin nicht völlig abdrehte. Es geht ihr jetzt viel viel besser!
Sei mutig und frage ob Du das so ähnlich machen sollst....Viel Glück LG TINCHEN
Besser wäre vielleicht Klinik...aber der verordnende Arzt schon mal der erste Schritt!?

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Benutzer gelöscht?

25.10.2011 18:54

Hallo,

ja ist leider so Medikamente sind nunmal die schnellste und billigste Lösung, deswegen werden sie Massenweise und viel zu schnell aufgeschrieben. Mit der Problematik ist dein Bruder nicht alleine, ist heutzutage leider die Regel.

Das Problem an Medikamente gerade an Benzodiazepinen ist, dass sie zwar gut helfen aber am ende alles schlimmer machen.

Sprich nimmt man sie eine gewisse weile z.b. wegen Angstzuständen und versucht sie dann abzusetzen treten die Ängste um ein vielfaches stärker wieder auf.
Das Grundproblem wird also im endeffekt nur verstärkt. Das gleiche gilt auch für Alkohol nur das der körperliche entzug da nicht solange dauert.

Ich kann auch nur zu einer stationären entgiftung und anschliessender stationärer oder ambulanter Therapie raten, damit die Probleme Grundlegend angepackt werden können und sich was verändert, das dauert lange ist nicht einfach aber der einzige Weg sein Leben langfristig und suchtmittelfrei auf die Reihe zu bekommen.



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Benutzer gelöscht?

25.10.2011 18:49

Meine Meinung:
An deiner Stelle würde ich versuchen abzuklären, warum dein Bruder die ganzen Medikamente zu sich nimmt, von welchem/n Arzt/Ärzten er sie bekam, ob er unbewusst tablettenabhängig wurde und warum er zu dieser Packung auch noch Alkohol trinkt. Weiterhin würde ich mit den gesammelten Informationen einen anderen Facharzt (MIT deinem Bruder) befragen, dann ggfs. weitere Fachmeinungen anhören und dokumentieren.

Unterstütze deinen Bruder so gut du kannst! Besprecht gemeinsam, was für deinen Bruder in Frage kommt.

Sollte der Arzt deines Bruder gepfuscht haben, so könnte dir folgende Seite weiterhelfen:
http://www.bmg.bund.de/praevention/patientenrechte/behandlungsfehler.html

Viel Erfolg!

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Benutzer gelöscht?

25.10.2011 18:25

Lieber Kurt,
das hört sich sehr böse an. Der Zustand deines Bruders ist ernst und bedarf
dringend ärztlicher Hilfe. Er sollte unbedingt in eine Entzugsklinik.
Doch mache nicht den Fehler in irgendwie zu zwingen. Er kann es nur schaffen,
wenn er wirklich von alleine den Willen hat diesen harten, schmerzvollen Weg
zu gehen. Glaube mir, ich weis wovon ich schreibe. Ich selber habe viele Jahre
in dieser Höllenwelt von Drogen/Tabletten verbracht. Erst wo ich so am Ende
war und entscheiden musste sterben oder leben habe ich mich dem Kampf gestellt.
Alle versuche vorher die ich nur wegen Partner/Eltern zu liebe gestartet habe sind furchtbar gescheitert. Er muss es wirklich wollen!!!
Und es ist gut, wenn er dich dann an seiner Seite weis.
Viel Glück für euch beide.
lg Goldi

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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
25.10.2011 18:12

Hallo,

dein Bruder sollte sich in eine klinische Entzugsbehandlung begeben. Und zwar schnellstens. Gerade die Kombination aus Alkohol, BZDs und Amitriptylin - das wird nicht lange gut gehen!!

LG Basti

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