Ramipril und Viagra & Co.

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
05.08.2011 um 11:07

Nach einem "stummen Herzinfarkt" (Blutdruck bei mir im OK-Bereich) soll ich täglich
1,25 mg Ramipril /(kein Schreibfehler)
25 mg Metroproltartrat
40 mg Simvastatin (wegen Gesamt-Cholesterin 200)
einnehmen.

Nachdem ich hier über Erektionsstörungen / Libidoverlust als Nebenwirkung gerade bei Ramipril lese mein Frage:

Hat jemande Erfahrung damit ob Viagra, Cialis & Co. gerade diese Nebenwirkung ausgleichen kann?
Oder hat jemand bessere Erfahrungen mit anderen gleichwertigen Medikamenten gemacht?

Für Empfehlungen bin ich sehr dankbar.
Bisher habe die diese Medikamente wegen der hier gelesenen vielfältigen Nebenwirkungen noch nicht eingenommen.



Patientendaten

Geburtsjahr: 1953 (58 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 84,0 kg
Größe: 191,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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3 Antworten:

DocFreitag
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08.08.2011 16:18

Siehe PN.

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Benutzer gelöscht?

08.08.2011 09:32

Vom Frage-Steller selbst

Danke für die Antwort DocFreitag.
Selbstverständlich mache ich selbst alles was ich tun kann.
Es geht aber nicht allein um mögliche/sehr wahrscheinliche Erektionsstörungen sondern vielmehr um alle 190 Nebenwirkungen welche Ramipril auslösen kann.
Die Erfahrungsberichte anderer User welche das Medikament nehmen sprechen da Bände.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir noch einen Rat (Ihre persönliche Meinung wären Sie an meiner Stelle) geben würden.

Es besteht die Möglichkeit einer Rotablation (im Volksmund auffräßen) der verschlossenen Riva-Arterie vorzunehmen.
Der eine Facharzt rät dazu, der andere verneint einen solchen Eingriff.

Wie bitte ist Ihre persönliche Meinung dazu?
Vielen Dank für rasche Antwort.

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DocFreitag
Benutzerbild von DocFreitag
06.08.2011 10:29

Grundsätzlich ja. Einzelheiten klären Sie mit Ihrem Arzt. Viagra/Cialis/Levitra sind ohnehin rezeptpflichtig.

Vor allem aber machen Sie sich nicht schon vorher verrückt. Ramipril, Metoprolol, Simvastatin KÖNNEN Erektionsstörungen auslösen, müssen es aber nicht. Andererseits sind Ihre Blutgefäße ein Risiko für die Erektion: Einen Herzinfarkt hatten Sie ja schon, ebensolche Durchblutungsprobleme können die empfindlichen Blutgefäße der Penisschwellkörper betreffen. Ob sie die Medikamente brauchen, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen - aber notwendige Medikamente wegzulassen, würde langfristig (auch) der Erektionsfähigkeit schaden. Was Sie selber tun können: ausgeglichen leben, nicht rauchen, regelmäßiger maßvoller Sport, auf die Ernährung achten und guten Sex genießen.

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