periorale dermatitis

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Frage gestellt am
21.07.2009 um 21:28

Ich habe seid einigen Monaten eine Periorale dermatitis. Wie bekomme ich das wieder weg. Es kommt und geht wie es will. Medikamente wie(Antibiotiker)helfen nicht.Cortison nehme ich nicht. Es gibt keinen grund warum ich das bekomme. habe etwas stress, mehr aber nicht.
Wär schön wenn mir jemand helfen könnte.

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4 Antworten:

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22.07.2009 09:52

Vom Frage-Steller selbst

Ich bin ein Biertrinker. Hatte auch schon das Gefühl dass es am Bier liegt. Wär natürlich echt schade. Werde das Bier erstmal weg lassen. Danke, dass war ein guter tipp.

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Benutzer gelöscht?

22.07.2009 07:33

Neben Überpflegung kann die Ursache auch eine allergische Reaktion auf Kosmetika/Lebensmittel sein. Verdächtig sind auch histaminreiche Lebensmittel wie Erdbeeren, Rotwein, Bier usw. Du könntest beobachten, ob es nach dem Genuss verstärkt auftritt.
Ein Mangen an Nährstoffen, vor allem B-Vitamine, Zink, essentielle Fettsäuren kann Dermatitis begünstigen:
http://books.google.de/books?id=y5XAsIQidDcC&pg=PA613&lpg=PA613&dq=dermatitis+fetts%C3%A4uren&source=bl&ots=OnLLQJ6yol&sig=8zlsDylRM268UWGKbx0Q7pEqjL0&hl=de&ei=daJmSsfWE5WKmwOimrX4Dw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=10
Für die äussere Pflege kannst Du Zinksalbe und Nachtkerzenöl versuchen.

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Benutzer gelöscht?

22.07.2009 07:08

Die genaue Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Durch Überpflegung ist die Haut nicht mehr in der Lage, selbst die notwendigen Fette und Lipide herzustellen, sodass sie trocken wird und schuppt. Aus Unwissenheit werden die betroffenen Hautpartien daraufhin noch intensiver gepflegt und eingecremt, woraufhin sich der Ausschlag verstärkt und erweitert. Die Beschwerden tauchen fast nur bei Frauen jüngeren bis mittleren Alters auf, oft bei solchen in gehobener beruflicher und gesellschaftlicher Position. Gleichzeitig besteht häufig eine vegetative Labilität (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verstopfung) und auch ein Zusammenhang mit partnerschaftlichen oder beruflichen Dauerbelastungen. Die periorale Dermatitis wird auch als Stewardessenkrankheit bezeichnet, weil eine Stewardess den Prototyp einer Patientin darstellt: 20-50 Jahre alt, gepflegtes Auftreten. Es hat nichts mit dem Beruf selbst zu tun. Das oft erheblich beeinträchtigte Aussehen führt dazu, dass zur vermeintlichen Pflege oder Therapie vermehrt Kosmetika und Hautpflegemittel bis hin zu kortisonhaltigen Salben eingesetzt werden. Durch diese Salben tritt zunächst zwar eine Verbesserung ein, die jedoch nur von kurzer Dauer ist. Dann erlebt der Ausschlag trotz Weiterbehandlung mit Kortisonsalbe einen neuen Schub und intensiviert sich.


Behandlung
Zur Therapie müssen die genannten Ursachen ausgeschaltet werden. Insbesondere sollte die regelmäßige Anwendung kosmetischer Cremes („Feuchtigkeitscremes“) vermieden werden. Die befallenen Hautbezirke dürfen nur noch mit Wasser gereinigt werden. Dabei können die Beschwerden zunächst verstärkt auftreten: Die Haut spannt und brennt. Die entzündliche Rötung tritt stärker hervor. Die Entzündung kann sogar nässenden Charakter bekommen. Dann müssen die Patientinnen Selbstdisziplin aufbringen, um nicht zu ihrer gewohnten Hautpflege Zuflucht zu nehmen und dadurch wieder in einen Teufelskreis zu gelangen. Im Zweifel sollte der Arzt zu Rate gezogen werden. Wenn sie es schaffen, auf ihre Kosmetika für etwa sechs Wochen bis zu einem Vierteljahr zu verzichten, verschwinden die Beschwerden. Erste sichtbare Erfolge sind jedoch teilweise schon nach drei Wochen zu sehen. Empfohlen werden auch Umschläge, die in schwarzen Tee eingetaucht werden. Wirksam werden hierbei die sogenannten Gerbstoffe. Damit der Tee ausreichend Gerbstoff abgibt, muss er länger (>5-10 Minuten) ziehen und dann ausreichend abkühlen, da Wärme den Entzündungsprozess fördern würde.

Gelegentlich können ärztlich verordnete Medikamente (beispielsweise Erythromycin-Gel, Azelainsäure-Gel oder eine Metronidazol-haltige Creme) eine schnellere Besserung bewirken. Bei ausgeprägten entzündlichen Formen ist die Einnahme von Antibiotika (Tetrazykline, Minocyclin ) Mittel der Wahl. Diese Präparate müssen meist über einige Wochen eingenommen werden. Kortikosteroide müssen vermieden werden, weil sie nach Absetzen oder durch Gewöhnung zu einer Verschlimmerung führen können.

Die weitere Behandlung muss mit dem Arzt abgesprochen werden.

Grüßle

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Benutzer gelöscht?

21.07.2009 22:40

Die genaue Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Durch Überpflegung ist die Haut nicht mehr in der Lage, selbst die notwendigen Fette und Lipide herzustellen, sodass sie trocken wird und schuppt.

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