Persönlichkeitsstörung

Gekko
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Frage gestellt am
16.07.2009 um 21:48

Hallo ihr Lieben,
kann mir einer oder eine erklären, was der Unterschied zwischen einer depressiven Persönlichkeitsstörung und einer Depression ist?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1971 (38 Jahre)
Geschlecht: männlich
Eingetragen durch: Patient
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5 Antworten:

Gekko
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17.07.2009 09:28

Vom Frage-Steller selbst

Dank euch allen, lässt einem mit multiplen Persönlichkeitsstörungen ja nicht gerade hoffen.

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voxlenis

17.07.2009 08:28

Ja, Gekko, Du hast die Wahl...:-)! So wie jetzt gerade hier im Kleinen, sieht es in der Psychologie generell aus. Je nachdem, wer wo bei wem studiert hat, treffen die Meinungen und Beurteilungen konträr aufeinander. Das führt zu völlig unterschiedlichen Behandlungsansätzen, die dann mehr oder weniger erfolgreich sind. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Gruss, Vox

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Benutzer gelöscht?

17.07.2009 07:29

Die Einordnung von Störungen und Begriffe dafür sind in der Psychiatrie ein Fall für sich, bei der depressiven Persönlichkeitsstörung hat man sich momentan geeinigt auf folgendes:
Der Beginn liegt im frühen Erwachsenenalter und die Störung manifestiert sich in
den verschiedensten Lebensbereichen.
(1) die Stimmungslage lässt sich als überwiegend niedergeschlagen, düster, traurig, freudlos und unglücklich charakterisieren;
(2) das Selbstkonzept beinhaltet im Kern grundlegende Annahmen über die eigene
Unzulänglichkeit, Wertlosigkeit und eine geringe Selbstwertschätzung;
(3) die betreffende Person ist selbstkritisch, selbstabwertend bis selbstbestrafend;
(4) sie neigt zu pessimistischen Grübeleien und sorgenvollen Gedanken;
(5) sie verhält sich anderen gegenüber negativistisch, kritisch und abwertend;
(6) sie ist pessimistisch;
(7) sie neigt zu Schamgefühlen und Reumütigkeit.

Diese Merkmale dürfen nicht ausschließlich während einer Episode einer Major Depression beobachtet werden.

Daraus folgt: als Depression wird eher die einmalige oder phasenweise Störung bezeichnet, während die depr. Persönlichkeitsstörung s.o. das Wesen des Betreffenden dauerhaft charakterisiert.

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voxlenis

16.07.2009 22:54

Hallo Gekko. Der Unterschied ist: bei einer depressiven Persönlichkeitsstörung entwickelt der Betroffene ein extremes Helfersyndrom, ist also sofort aktiv, wenn er helfen kann oder gebraucht wird. Dahin entwickelt sich sein Daseinszweck. Bei einer Depression ist der Betroffene desinteressiert, niedergeschlagen, freudlos und sieht keinen Sinn (mehr) im Dasein. Gruss, Vox

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vio1910

16.07.2009 22:07

Wahrscheinlich der, daß die Persönlichkeitstörung überwiegt, bzw. die Persönlichkeitsstörung zur Depession geführt hat oder diese aufrechterhält.

Beides geht auch eng einander einher, meist wissen Ärzte nicht, was eher da war oder überwiegt.

Bei einer Depression, verändert sich auch die Persönlichkeit, es bleiben nur die grundlegenden Persönlichkeitseigenschaften erhalten.

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