hallo sabrina hier ich danke euch feur eure anworten es hat mir geholfen es geht mir auch mit seroquell schon viel besser bin erleichtert dass es nicht abhaengig macht ich melde mich morgen wieder ich habe fast vor einer stunde meine pillen genommen und ich bin sehr muede jetzt. l.g ich wuentsche euch eine gute nacht.
wie man es auch nennen mag, ich kenne einige Menschen, mich eingeschlossen, die nach längerer AD-einnahme ganz klassische Symptome aufwiesen, wie sie eben auch beim Drogenabhängigen auftauchen.
@Antropont: jaja so stehts geschrieben und wirds verbreitet, ich gebe aber zu bedenken, dass wir Betroffenen unser Mittel meist benötigen, um zu "funktionieren" und wenn man es dann nach längerer Zeit absetzt, leidet man sehr, meinst du nicht, dass es da signifikante Parallelen zur Abhängigkeit gibt? Auch ein "echter" Abhängiger benötigt seine Droge, um noch im Alltag klarzukommen und er hat Probleme wenn er sich in Verzicht üben will. Da ich deinem Profil entnehmen konnte, dass auch du über Erfahrungen im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen verfügst, sollten dir die Parallelen schon auch ins Auge stechen.
...und übrigens die ICD-10 wird gesetzlich vorgeschrieben zwar verwendet, um einen einheitlichen Kontext zu schaffen ist dennoch als Klassifizierungssystem nach wie vor mangelhaft...
Dein letztes Komentar finde ich eher enttäuschend, da dich Dachfirst bereits darauf hingewiesen hatte, was die Packungsbeilage sagt... Scheinbar weisst du es wirklich besser und es fehlt uns einfach an Einsicht. Mir für meinen Teil reichen meine Erfahrungen um locker behaupten zu können: Der Langzeitgebrauch von Psychopharmaka kann echte Entzugserscheinungen auslösen und vieles andere leider auch. Trotzdem ist das kein Grund gänzlich auf Ad´s zu verzichten, wenn man sie doch brauch. Man muss nur einfach wissen, dass es Risiken und Nebenwirkungen gibt, aber wie gut dass uns das auch schon der Beipackzettel erklärt.
Abhängigkeit macht Angst und kann dazu führen, dass Medikamente eigenmächtig abgesetzt werden, weil man eben nicht abhängig werden möchte. Deswegen meine in euren Augen Korinthenkackerei!
Ich finde es etwas unverantwortlich, wenn in solchen Foren mit diesen Begriffen etwas locker und "subjektiv" umgegangen und dadurch vielleicht der ein oder andere User verunsichert wird!
Fakt ist und bleibt jedenfalls: Seroquel und Tegretal machen nicht abhängig! Ansonsten fragt doch bitte Eure Ärzte oder Apotheker!
Hallo Freunde, hallo Antropont. Das Thema in änlicher Form hatten wir doch heute schon mal. Lieber Antropont, es wird nicht wahrer, nur weil Du es zwei mal schreibst. In der Packungsbeilage von Seroqel XR steht Entzugssymptome. Auch wenn das für Dich unglücklich klingt, so musst Du daraus nicht eigenmächtig Absetzsymptome machen.
Und egal, wie es heisst. Wenn das Absetzen eines Medis bei mir mit Nebenwirkungen verbunden ist, so ist mir egal, wie man das nennt. Ich fühle mich schlecht und möchte, dass das nicht so weitergeht. Im diesen Sinn. LG
ich denke persönlich das eine Abhänigkeit auch Psy. bestehen kann deswegen wird es ja auch ausgeschlichen auch die pflanzlichen vertretter mach auf ihre art und weis abhänig meine meinung!!
ich redete ja auch von "ich" sehe das anders.
ergo: ich sprach von mir und nicht von der icd 10.
mir ist das durchaus bewusst was du beschreibst.
ich bin dann scheinbar auch nicht nikotinabhängig obwohl ich eine schachtel am tag rauche., denn da passt auch nur das eine kriterium, daß ich entzugserscheinungen bekomme wenn ich mit dem rauchen aufhöre. nur da heisst es eindeutig sucht! bei einem medikament heisst es dann absetzsymptom..
und es ist aber allerdings so, daß die who bei antidepressiva von entzugserscheinungen spricht und nicht von absetzerscheinungen. dieses wort ist eine deutsche kreation. eben weil es so ein wort im internationalen sprachgebrauch nicht gibt.
ich kenne einige leute die einschließlich meiner person monate lang mit dem entzug von antidepressiva zu kämpfen hatten. allein bei mir dauerte es mit einer zweimaligen wiedereinnamhme um die entzugserscheinungen zu vermeiden, 6 monate!! bis ich endlich vom venlafaxin los kam.
Sorry @sabrinabb - da ist mal ein kleiner Exkurs nötig...
@dulotax: kurze Diskussion über Abhängigkeit?
Nach der ICD10 gibt es 6 Kriterien, von denen mindestens 3 erfüllt sein müssen, um das "Abhängigkeitssyndrom" zu erfüllen. Körperliche Entzugserscheinungen alleine genügen dazu nicht! Toleranzentwicklung wäre übrigens auch eines dieser Kriterien. Dies trifft jedoch weder auf Seroquel noch auf Tegretal zu.
ich sehe das alles etwas anders. eine abhängigkeit ist für mich ein zustand bei dem ich ein mittel brauche um entzugserscheinungen zu vermeiden. stelle ich die einnahme ein und bekomme dann entzugerscheinungen die zur wiedereinnahme des medikamentes führen, so ist das für mich eine abhängigkeit. das wort absetzerscheinungen ist eine kreation der pharmaindustrie um die schwierigkeiten beim absetzen herunterzuspielen. nur in deutschland wird der begriff "absetzerscheinungen" gebraucht. selbst die who spricht in ihren artikeln und studien von entzugserscheinungen.
anders ist es bei dem wort sucht. sucht beschreibt den zustand immer mehr von der substanz "zu wollen" weil die wirkung nachlässt (toleranzentwicklung)
Nein! Weder Seroquel noch Tegretal machen abhängig. Allerdings kann es beim Abrupten Absetzen von Seroquel zum Auftreten von "Absetzphänomenen" (nicht: Entzugserscheinungen!) wie Schlaflosigkeit, Überlkeit, Kopfschmerzen etc. kommen.