Kostenübernahme bei hartz IV

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
24.09.2010 um 02:45

Ich leide unter Diabetis Type 2 und habe dadurch Probleme mit einer Errektion.
Hat jemand gehört oder Erfahrung, ob die Kosten für Viagra (Rezept vorhanden) von der ARGE übernommen werden?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1955 (55 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 110,0 kg
Größe: 195,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

Benutzer gelöscht?

25.09.2010 11:53

das sehe ich im grunde genauso wie anja.
und du erhältst doch sicher aufgrund diabetes sowieso schon einen mehrbedarf; bekommst also mehr geld als andere hartz-IV-empfänger, die vielleicht noch kränker sind aber eben nicht diabetes haben (u nur dafür gibt es glaube ich mehrbedarf). somit kannst du doch diesen mehrbedarf für die durch die erkrankung entstandenen folgen auch einsetzen.

man muss auch bedenken, dass es sicher millionen von menschen gibt, die einer erwerbstätigkeit nachgehen, und sich trotzdem alle möglichen behandlungen nicht leisten können. warum sollte ein hartz-IV-bezieher bevorzugt werden gegenüber menschen, die tagtäglich arbeiten gehen?

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anja_crush
Benutzerbild von anja_crush
24.09.2010 12:40

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber Errektionsstörungen sind meines Erachtens kein medizinische Problem, mit dem man den Steuerzahler bzw. die arbeitende Bevölkerung belasten sollte.
Es ist sicher für dich ein ernstes Problem, aber es gibt andere Dinge, die wichtiger sind und bei denen es nötiger ist, dass die ARGE und damit die arbeitende Bevölkerung sie finanziert (Lebensmittel, Krankenversicherung, Wohnungsmiete etc.).

Es gibt Menschen mit kranken Kindern, die Spezialernährung brauchen - da zahlt die ARGE nicht. Da fände ich es fast schon unverschämt, wenn sie Viagra finanzieren würde.
Kosten für Verhütungsmittel beispielsweise werden auch nicht übernommen. Das ist ja letztlich Privatvergnügen und nicht lebensnotwendig. Viagra genauso wenig.

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