Weiß nicht weiter... Wer kann noch helfen?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
13.06.2010 um 03:55

Hallo,

bei mir wurden vor ca 2,5Jahren Depressionen festgestellt und nehme seit dem Antidepressiva.
Seit einem halben Jahr bin ich in therapeutischer Behandlung- diese verläuft eigentlich gut...

Seit kurzem jedoch habe ich das Gefühl, dass wieder alles aus den Bahnen läuft.
Ich habe so viele unterschiedliche Gefühle in mir- Wut, Hass, Enttäuschung, Ekel, Trauer... Ich fühle mich zwischen ihnen hin und hergerissen.
Und dann ist da noch diese Angst...
Die Angst vor dem Nichts eigentlich.
Kann nicht schlafen, weil ich nachts wach liege und mich fürchte und regelrechte Panik verspühre.

Weiß nicht was ich machen soll und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

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4 Antworten:

Monya
Benutzerbild von Monya
15.06.2010 09:09

Warum jemand Marie Daumen runter gegeben hat muss man nicht verstehen oder?

Da hat wohl jemand keine Ahnung wie positiv Tiere auf die Psyche wirken können.
Nicht umsonst werden in Der Psychatrie ,Behindertenarbeit und Altenpflege unter anderem Therapiehunde eingesetzt.

http://www.lamafun.ch/MTT.htm

Lieber Fragesteller
sind diese Gefühle während oder kurz nach der Therapie wieder hochgekommen?

Es gibt leider Therapeuten die krampfhaft eine Ursache suchen und wenn sie denken eine gefunden zu haben meist ein Ereignis in der Kindheit wird es solange auseinanderklabustert und besprochen dass es einem wirklich runterzieht obwohl dieses Ereignis möglicherweise gar nicht so war und viel zu viel hineininterpretiert wird.
So wird unnötig in der Vergangenheit rumgewühlt,aufgewühlt und man steht vor neuen Fragen und Ängsten.

Es ist wirklich ein guter Therapeut mit viel Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis nötig.Einer der Erkennen kann ob es wirklich was gravierendes Aufzuarbeiten oder zu Verarbeiten gibt damit man weiterkommt.Oder ob einfach ein anderer Therapieansatz nötig wird.
Nicht falsch verstehen.Eine Therapie ist was Gutes,aber leider kann die mit dem falschen Therapeuten leicht daneben gehen.
Hast du denn schon darüber gesprochen in der Therapie dass es dir momentan wieder schlechter geht?
Wünsche dir jedenfalls viel Kraft und alles Gute
Kopf hoch und nicht aufgeben.

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Benutzer gelöscht?

13.06.2010 14:57

Hallo lieber oder liebe ???

Ich kann Dir keine wirkliche Antwort auf Deine Frage geben, denn dazu weiss ich zuwenig von Dir. Dennoch habe ich ein paar Gedanken, die ich Dir weitergeben möchte:

Kann es sein, dass Du in der Therapie Themen ansprichst, die Dich anschliessend dermassen aufwühlen? Während einer Therapie ist es oft so, dass Dinge an die Oberfläche kommen, die man verdrängt oder auch vergessen hat, mit denen man nicht fertig wird und die Dich dann aufwühlen, Gefühle wie Wut, Angst, HASS, Enttäuschung, Ekel und Trauer auslösen. Die Schlaflosigkeit und Ängste sind dann eine fast logische Folge davon.

Wende Dich damit unbedingt an Deinen Therapeuten! Schildere all Deine Gefühle und Ängste ausführlich! Ev. benötigst Du kurzzeitig noch etwas zum Schlafen oder ein entspannendes Medikament gegen Deine ÄNGSTE? Ich möchte Dich ermutigen, alle Deine Gefühle und Ängste in der Therapie zu kommunizieren. Wenn man den auslösenden Grund dafür entdeckt, dann kann man auch dagegen angehen! Bei traumatischen Erfahrungen braucht der Heilungsprozess aber seine Zeit. Also verzweifle nicht und hab Geduld...

Weiter empfehle ich Dir, Dich an einen Freund, eine Freundin zu wenden, zu dem/der Du Vertrauen hast, und bei dem/der Du in schwierigen Momenten Hilfe bekommst. Sei es per Telefon, Mail oder auch gleich Face to Face bei einem Gespräch. Das hilft oft gleich gut, wenn nicht sogar besser wie so manches Medikament. Wenn Du keine Freunde hast, so findest Du vielleicht hier auf sanego Leute, an die Du Dich wenden kannst...

Ich wünsche Dir viel Mut, Deine Probleme in der Therapie weiter anzugehen und hoffe, dass es Dir bald wieder etwas besser geht!!! Ich habe selber erlebt, wie sehr man durcheinanderkommen kann, wenn man sich an Vergangenes heranwagt, aber auch wie befreiend es sein kann, wenn man damit abschliessen kann oder Strategien lernt, um damit besser umzugehen.

Herzlich grüsst
Suntraveller

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Benutzer gelöscht?

13.06.2010 13:32

Das hört sich fürmich an, daß du dringend vielleicht mal eine stationäre Therapie machen solltest. Fühlst du dich bei deinem Therapeuten gut aufgehoben. Vielleicht sollten auch mal andere Tabletten ausprobiert werden. Sprich mal mit deinem Therapeuten darüber. Solche unangenehmen Gefühle müssen dringendst bearbeitet werden. vielleicht seit ihr ja auch an einem Punkt, wo es unangenehme Erinnerungen gibt. sprich bitte unbedingt mit dem Therapeuten. Gemeinsam findet ihr da sicherlich wieder raus. Für den Haßabbau habe ich mir einen Boxsack zugelegt. Schreibe dir die unangenehmen Sachen auf, aufschreiben hilft, man kommt dann gut ins Weinen und so können die Gefühle nach draußen und Platz machen für gute Gefühle. Liebe Grüße die Chrissy

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Benutzer gelöscht?

13.06.2010 11:39

Hast Du denn keinen mit dem Du Dich aussprechen kannst, der Dir zuhört und mit Dir über Deine Probleme spricht, ich denke ein guter Freund könnte Dir helfen. Hast Du einmal darüber nachgedacht, Dir einen Hund oder eine Katze zuzulegen, Tiere sind oftmals besserer Therapeuten als man annimmt. Sie spüren ganz genau wenn es "ihrem Menschen" schlecht geht und helfen ,die Angst zu besiegen. LG Marie

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