Thementag: Asthma – wie lebt ihr damit?
Liebe Community,
heute möchten wir über ein Thema sprechen, das viele betrifft – ob selbst oder im Familien- und Freundeskreis: Asthma.
Habt ihr selbst Asthma? Oder lebt ihr mit jemandem, der betroffen ist?
Wie geht ihr im Alltag damit um – besonders jetzt im Herbst?
Was ist Asthma eigentlich?
Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Die Bronchien sind dauerhaft empfindlich und reagieren übermäßig auf bestimmte Reize – zum Beispiel auf Pollen, Kälte, Hausstaub, Schimmel oder auch körperliche Anstrengung.
Typische Symptome:
Atemnot (v. a. beim Ausatmen)
Husten – oft nachts oder früh morgens
Engegefühl in der Brust
Pfeifende oder rasselnde Atemgeräusche
Asthma kann in verschiedenen Schweregraden auftreten – von gelegentlichen Beschwerden bis zu stark eingeschränkter Belastbarkeit.
Die Diagnose erfolgt meist durch:
Lungenfunktionsprüfung (z. B. Spirometrie)
Provokationstests
Allergietests
Blutuntersuchungen
Anamnesegespräch (z. B. wann treten die Beschwerden auf, welche Auslöser gibt es?)
Manche erhalten die Diagnose bereits im Kindesalter, bei anderen zeigt sich Asthma erst im Erwachsenenleben.
Asthma ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Behandlung sehr gut kontrollierbar.
Es gibt zwei Haupttypen von Medikamenten:
Bedarfsmedikation (Reliever):
schnelle Hilfe bei akuten Beschwerden
z. B. Salbutamol (bronchienerweiternd)
Dauertherapie (Controller):
wird täglich genommen, um Entzündungen zu hemmen und Anfällen vorzubeugen
z. B. Kortisoninhalator oder Kombinationen mit Langzeit-Bronchodilatatoren
Wichtig ist, dass die Medikamente richtig inhaliert werden – und regelmäßig, auch wenn man sich gerade gut fühlt.
️ Worauf sollte man als Betroffener achten?
Auslöser kennen und vermeiden (z. B. Rauch, Pollen, Tierhaare, Schimmel)
Inhalationstechnik regelmäßig überprüfen lassen
Asthmatagebuch führen
Grippeschutzimpfung – v. a. für Risikogruppen
Sport ist möglich und sogar förderlich – aber mit guter Vorbereitung
Notfallmedikamente immer dabeihaben
Verschlimmert sich Asthma im Herbst?
Für viele ja – und das hat mehrere Gründe:
Die kalte, feuchte Luft reizt die Atemwege
Es gibt wieder mehr Infekte (Erkältungen, Grippe), die Asthma verschlechtern können
Schimmelpilzsporen in der Luft nehmen im Herbst zu – ein häufiger Auslöser
Der Wechsel von warm auf kalt (z. B. beim Lüften oder Sport draußen) kann die Bronchien reizen.
Wann wurde bei euch Asthma festgestellt – und wie war das für euch?
Welche Medikamente nutzt ihr – und wie kommt ihr damit zurecht?
Gibt es Tipps im Alltag, die ihr gerne weitergeben würdet?
Und: Spürt ihr im Herbst eine Verschlechterung? Wie geht ihr damit um?
Teilt eure Erfahrungen, Fragen und Empfehlungen – egal, ob ihr selbst betroffen seid oder jemanden begleitet. Euer Wissen kann anderen helfen.
Liebe Grüße
Tanja S
Community-Management