Thementag: Parodontitis
Hallo liebe Community,
ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende.
Heute möchten wir uns mit dem Thema Parodontitis befassen.
Was ist Parodontitis?
Parodontitis betrifft das Gewebe, das die Zähne im Kieferknochen verankert – also Zahnfleisch, Fasern und Knochen. Ausgelöst wird die Entzündung durch bakterielle Beläge (Plaque), die sich zunächst am Zahnfleischrand sammeln. Ohne professionelle Reinigung wandern die Bakterien tiefer und verursachen dort Entzündungen, die das Gewebe dauerhaft schädigen können.
Bei folgenden Symptomen solltet ihr euren Zahnarzt aufsuchen:
Zahnfleischbluten – insbesondere beim Zähneputzen oder Kauen
Rötung, Schwellung und Rückgang des Zahnfleischs
Mundgeruch, der trotz guter Mundpflege bleibt
Lockerung oder Verschiebung der Zähne
Überempfindlichkeit an Zahnhälsen oder bei Kälte/Wärme
Tückisch: Schmerzen treten oft erst in späten Stadien auf – viele Patienten bemerken die Parodontitis daher erst sehr spät.
Der Zahnarzt wird durch eine Sondierung der Zahnfleischtaschen, einer Röntgenuntersuchung und einem Bakterientest eine Diagnose stellen.
Bei der Sondierung der Zahnfleischtaschen misst der Zahnarzt mit einer Sonde wie tief die Taschen zwischen einem Zahn und dem Zahnfleisch sind.
Beim Röntgen schaut er sich den Zustand des Kieferknochens an und beim Bakterientest werden die genauen Keime bestimmt.
Sobald die Diagnose Parodontitis bestätigt wurde, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Behandlung:
Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und den Zahnhalteapparat zu stabilisieren:
Professionelle Zahnreinigung (PZR) – Entfernung von Plaque und Zahnstein über dem Zahnfleischrand
Parodontalbehandlung – Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen unter lokaler Betäubung
Antibakterielle Maßnahmen – Spüllösungen, ggf. gezielte Antibiotika
Langzeitbetreuung – Regelmäßige Nachkontrollen und unterstützende Parodontaltherapie (UPT)
Wird eine Parodontitis nicht behandelt, kann es zu Zahnverlust, zu allgemeinen körperlichen Problemen wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Rheuma usw kommen.
Um einer Parodontitis vorzubeugen könnt ihr selbst einiges tun.
-Zweimal täglich gründlich Zähne putzen – inklusive Zahnzwischenräume (Zahnseide/Interdentalbürsten)
-Gesunde Ernährung und wenig zuckerhaltige Snacks
-Regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt – mindestens einmal, besser zweimal jährlich
-Risikofaktoren wie Rauchen oder schlecht eingestellter Diabetes reduzieren
Ganz wichtig sind regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, um so früh wie möglich eingreifen zu können.
Wie oft geht ihr im Jahr zum Zahnarzt?
Hatte von euch schon jemand eine Parodontitisbehandlung?
War diese schmerzhaft und sehr langwierig?
Solltet ihr noch auf der Suche nach einem guten Zahnarzt sein oder einen Zahnarzt benötigen, der auch Angstpatienten behandelt, könnt ihr selbstverständlich unsere Arztsuche nutzen:
https://www.sanego.de/Arzt/?q=Zahnarzt&l=&btn=Suchen
Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche.
Mit freundlichen Grüßen
Tanja S
Community-Management