Thementage: Panikattacken

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Frage gestellt am
02.06.2025 um 09:44

Halo liebe Community,

heute möchten wir uns dem Thema Panikattacken widmen.

In Deutschland leiden etwa zwei bis drei Millionen Menschen an Panikattacken.

Bei Panikattacken handelt es sich um plötzliche und sehr intensive Angstgefühle.
Das Gefühl die Kontrolle zu verlieren oder gar zu sterben kann sehr beängstigend zu sein.

Es gibt unterschiedliche Ursachen.
Länger anhaltender Stress, genetische Vorbelastung, Substanzen wie Drogen oder Alkohol, eine generalisierte Angststörung oder Erlebnisse, die Panik ausgelöst haben stehen mit Panikattacken im Zusammenhang.

Die Situationen in denen solche Attacken auftreten können, sind vielfältig.
Oft haben Menschen körperliche Symptome, wie z.B. Herzstolpern. Dieses Symptom kann eine Panikattacke auslösen, da der betroffene Patient pure Panik vor einem Herzinfarkt bekommt.
Viele Menschen bekommen in größeren Menschenmengen Panik und möchten den Ort sofort verlassen.

Symptome einer Panikattacke sind Herzrasen, Brustschmerzen, Atemnot, Schweißausbrüche, Magenbeschwerden, Schwindel, Benommenheit und vieles mehr.

Es gibt Behandlungswege, um besser mit Panikattacken umgehen zu können. Eine Gesprächstherapie, eine kognitive Verhaltenstherapie, Entspannungstechniken und auch Medikamente sind gängige Behandlungsmöglichkeiten.

Tritt eine Panikattacke auf, ist es wichtig Ruhe zu bewahren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn die Panik da ist. Eine bewusste Atmung und das Fokussieren auf fünf Dinge in der direkten Umgebung kann helfen.
Sich Hilfe zu suchen. Vertraute Menschen können eine wichtige Stütze sein.

Das alles klingt ganz einfach, doch so einfach ist es nicht.
Denn der Weg aus den Panikattacken ist lang, aber nicht unmöglich.
Findet man den Weg nicht, kann es dazu führen, dass betroffene Patienten sich immer mehr isolieren und alltäglichen Dingen aus dem Weg gehen, um Panikattacken zu vermeiden.
Ein ungesunder Kreislauf.

Kennt ihr Menschen, die unter Panikattacken leiden oder seid selbst betroffen?
Wie geht ihr damit um, was hilft euch?

Wie würdet ihr einem Menschen mit einer Panikattacke umgehen?

Gerne könnt ihr euch das folgende Video zur Aufklärung anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=4w3Jz8VfJN8

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Tanja S
Community-Management

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2 Antworten:

guka
Benutzerbild von guka
04.06.2025 13:33

Genauso wie unten icabel schreibt, kenne ich diese Angst vor der Angst auch. Sie hat einem dann fest im Griff. Dieses Gefühl ist einfach furchtbar. Ich kenne dies auch schon als junge Frau. Da bekam ich auf einmal aus dem Nichts ein Gefühl zum Weglaufen bzw. richtige Todesangst, genau wie es icabel beschreibt. Damals war es noch nicht bekannt als Panikattacke. Denn ich bekam Beruhigungstabletten und keiner wußte richtig was dies war. Heute erkennt man schon an einem EKG, ob es eine Panik war oder ein Herzinfarkt. Denn eine Panikattacke hat ziemlich die gleichen Symptome wie ein HI. Medikamentös und eine Psychotherapie können hierbei etwas Abhilfe schaffen. Wer davon betroffen ist, weiß, wie schlimm diese Angst vor der Angst sein kann.

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icabel
Benutzerbild von icabel
04.06.2025 02:34

Ich leider schon seit 42 Jahren unter Panikattacken,
Zuerst ging es bei mir mit 28 Jahre los ,das Herz schlug mir zum Hals raus und dann die Todesangst Ich hatte das Gefühl das ich weg laufen musste
Die Angst vor der Angst war am schlimmsten
So ging es viele Jahre .Irgendwann hatte ich keine Angst mehr vor der Angst
Tabletten habe ich nur kurzfristig genommen,wollte nicht abhängig werden
Heute habe ich meine Angst sehr oft im Griff versuche da nicht mehr darauf einzugehen
Warum die bei mir we gegangen sind schätze ich mal
Weil ich bis heute meine Gefühle nicht richtig spüre
Wut ja aber Freude oder Traurigkeit spüre ich nicht

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