Thementag: Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
26.05.2025 um 07:52

Hallo liebe Community,

viele Menschen leiden unter Beschwerden, die nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel auftreten. In Deutschland sind geschätzt etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Zu den häufigsten Symptomen gehören Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und manchmal auch Hautreaktionen wie Juckreiz oder Ausschläge. Diese Symptome können sehr unangenehm sein und das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.

Manchmal dauert es lange bis eine Nahrungsmittelunverträglichkeit diagnostiziert wird, da die Symptome vielfältig und unterschiedlich ausgeprägt sind.
Es kommt vor, dass sie stärker oder schwächer auftreten, sodass oft der Zusammenhang zu bestimmten Lebensmitteln nicht hergestellt wird.

Manche Menschen haben eine Laktoseintoleranz, bei der der Körper das Milchzucker nicht richtig verdauen kann. Andere reagieren auf Gluten, was bei einer Zöliakie oder einer Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität der Fall sein kann. Es gibt auch Unverträglichkeiten gegen Fruktose oder bestimmte Zusatzstoffe.

Sollte der Verdacht auf eine Lebensmittelunverträglichkeit bestehen, ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner.
Dieser überweist ggf. an einen Facharzt.

Oft können solche Unverträglichkeiten nur symptomatisch behandelt werden.
Antihistaminika helfen, um die Symptome zu lindern.

Sollte eine Lebensmittelunverträglichkeit diagnostiziert werden, ist es ratsam betreffende Lebensmittel zu meiden oder nur in sehr geringen Maßen zu sich zu nehmen.
Hierbei ist es wichtig zu schauen, in welchen Produkten sich diese Lebensmittel befinden.
Hat ein Patient z.B. eine Nussunverträglichkeit gilt es ganz genau hinzuschauen.
Viele Lebensmittel enthalten Spuren von Nüssen.

Termine bei einem Ernährungsberater können den Patienten unterstützen.

Habt ihr Nahrungsmittelunverträglichkeiten?
Wie sehr belasten diese euren Alltag?

Mit freundlichen Grüßen

Tanja S
Community-Management

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2 Antworten:

Nastja

30.05.2025 13:59

Hallo

Ich habe seit 1997 Zöliakie, komme gut damit zurecht.
Die Lebensmittel sind teuer, das ist das Problem, aber es gibt in jedem Supermarkt Eigenmarken glutenfrei.
Ich habe mich daran gewöhnt, nur das Problem der Verstopfung habe ich seitdem.
Aber das belastet mich nicht sonderlich.
Gruß Nastja

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petronilla
Benutzerbild von petronilla
26.05.2025 09:42

Ich selbst leide zum Glück an keiner Nahrungsmittelallergie, weiß jedoch eine Menge davon zu erzählen. Unsere Tochter leidet an einer sehr stark ausgeprägten Allergie auf Oregano und auch noch auf andere Gewürze. Sie trägt immer einen Allergieausweis mit sich, auf dem die einzelnen Gewürze und Kräuter aufgelistet sind. Wenn sie zum Essen geht, hat sie immer einen entsprechenden Zettel mit dabei, den sie dann der Bedienung für den Koch mitgibt. Da ich ja um ihre Allergie bescheid weiß, koche ich entsprechend wenn sie bei uns ist oder würze ihr Essen von unserem getrennt. Trotzdem ist es auf einer unserer Feiern mal zu einem Zwischenfall gekommen. Sie trug die Salate auf die Terrasse , nur beim Tsaziki war sie schneller als ich ihr sagen konnte, dass sie das nicht essen darf. Ich war noch in der Küche, und plötzlich kam ein Schrei von der Terrasse. Sie hatte vom Tsaziki gekostet. SIe lief im Gesicht ganz rot an , es schwoĺl auf, und sie bekam Atemprobleme. Zum Glück hat sie immer ein Notfallset bei sich. Nochmal gut gegangen. Zu Ihrer Allergie muss ich sagen, dass sie auch noch auf andere Dinge allergisch reagiert, z.B. blöderweise auf einige Schmerz- und auch Narkosemittel. Nach einer Narkose bekam sie mal einen anaphylaktischen Schock, so erging es meinem Mann auch einmal nach der Gabe eines Lokalanästhetikums. Das ist zwischenzeitlich in seinen Papieren vermerkt.

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