Liebe Petoria - nicht resignieren....
Wir können nichts für die Fehler der Anderen. Und keiner kann die Welt heilen - keiner.....
Es ist der Lauf der Dinge.
Deswegen - auf sich selbt achten. Denn nur für das eigene Tun sind wir verantwortlich.
Wir können versuchen, Einfluss zu nehmen. Der beste Einfluss ist das Vorbild.
Solange wir abends vor dem Spiegel sagen können - heute habe ich meine Welt ein wenig besser gmacht - dass hast du die Welt schon ein wenig besser gemacht.
Und das ist ein ganz konkreter Beitrag! Mehr geht nicht.
Zu Deiner unteren Antwort bezüglich meiner Antwort:
Schön wäre es, wenn mehr Leute die entsprechenden Sendungen auch im Fernsehen anschauen würden. Aber leider sind es vermutlich hauptsächlich die, die sowieso einigermaßen umweltbewusst leben oder es zumindest versuchen. So ist das halt. Und wir können es nicht ändern.
Unmengen von Mikroplastik im Meer:
Als das groß im Gespräch war, haben verschiedene Supermärkte ihr Obst nicht mehr in den üblichen Plastikschalen, sondern in Papiertüten angeboten. Das hielt jedoch nur einige Wochen an.
Metzger: Früher wurden Wurst und Fleisch in Papier eingewickelt. Seit einigen Jahren, egal ob im Supermarkt an der Frischetheke oder beim Metzger direkt, kommt Papier mit einer dünnen Plastikbeschichtung zum Einsatz. Fragt man danach warum das so ist, so bekommt man zur Antwort: Das werden wir mal ansprechen.
Und so könnte man die Liste unendlich fortsetzen.
Da müsste etwas vom Umweltministerium her geschehen, wie z.B. eben Papierverpackungen usw..
Wir hier in Deutschland wollen die Saubermänner sein. Aber was ist? Prämien für alte Autos, die dann ins Ausland günstig verkauft werden und dort weiterfahren.
Häuser müssen abgerissen werden, weil sie bei Verkauf nicht mehr die Auflagen erfüllen, Heizung, Dämmung usw.
Wer spricht da von dem ganzen Müll, der dadurch entsteht?
So können wir die Welt nicht retten.!
Ich selbst bin jemand, die schon einige Male in solchen Angelegenheiten ans Umweltministerium geschrieben hat.
Was kam: Es kam eine vorgefertigte Antwort, oder in manchen Angelegenheiten: Dafür ist die örtliche Gemeinde zuständig.
Ich habe es nun sein lassen.
Man resigniert schön langsam.
Liebe Petronilla - vielen Dank für Deine Mühe und Deine Ansichten.
Ich stimme Dir vollkommen zu - jeder kann seinen Beitrag leisten.
Dabei halte ich es für wichtig, immer vor der eigenen Tür zu kehren. Niemand ändert sein Verhalten, weil jemand anderes es will. Sondern immer nur aus der eigenen Ein-Sicht heraus.
So stellt sich für mich nicht die Frage, ob ich Soja verbrauche - wobei der meiste Verbrauch in Deutschland nicht im Verzehr durch Menschen liegt, sondern als Futtermittel für Tiere dient.
Ich frage mich, ob ich die Paprika im Supermarkt aus Spanien kaufe oder gar keine. Würden wir mehr regional - in Hofläden kaufen, würde es mehr Hofläden geben.
Es nützt nichts, auf die Einsicht anderer zu warten - dann ändern wir die Welt nicht.
Ist es nicht besser, sein eigenes Leben auszurichten? Die Welt ist ja schon toll! Wir brauchen nur in ihr zu leben.
Was sagst du?
Wir alle können dazu beitragen, um zumindest das zu erhalten, was wir haben. Die Welt besser machen, wird uns nicht ganz gelingen, höchstens ein bisschen, egal wie sehr wir uns auch anstrengen. Es sind einfach zu wenige, die sich anstrengen.
Wichtig ist es, dass wir, sprich immer mehr Menschen, endlich mal einsehen, dass es so nicht weitergehen kann.
Als ganz besonders wichtig sehe ich, dass wir uns bemühen, mit den Ressourcen sparsam und umsichtig umzugehen. Dazu gehört z.B. Wasser und Energie einzusparen, Auch mal auf das Auto verzichten und sich stattdessen per Rad fortbewegen, was bei kurzen Strecken durchaus für viele möglich ist und vor allem auch gesund.
Wenn ich z.B. daran denke was der Abbau von Lithium für Schäden und Probleme in den betroffenen Ländern verursacht.
Lest doch einfach mal den Arktikel:" Wie Chiles Dörfer für E-Autos austrocknen." Darüber sollten sich mal die Verantwortlichen Gedanken machen.
Zur Herstellung eines Kilogramms verzehrfähigen Sojas werden je nach Sorte und Standort ca. 1200 Liter Wasser benötigt. Saatguthändler sprechen von 300 Liter Wasser pro Quadratmeter Soja für erntefähige Pflanzen.
Glauben denn die selbsternannten Gesundheitsapostel wirklich, dass es gut ist, bei der Ernährung immer mehr auf Soja zu setzen?
Das alles gibt sehr zu denken.