Schon gewusst? ePa für alle gestartet

Redaktion
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Frage gestellt am
30.04.2025 um 10:14

Hallo liebe Community,

seit gestern (29.04.) kann jede Arztpraxis und Klinik auf die elektronische Patientenakte Ihrer Patienten und Patientinnen zugreifen. Spätestens ab dem 1. Oktober 2025 müssen Befunde dann dort hinterlegt werden - es sei denn, ihr habt aktiv dagegen widersprochen.

Hier erfahrt ihr mehr dazu: https://www.aerzte.de/gesundheitsratgeber/gesundheitsupdate-die-elektronische-patientenakte

Die einen sagen: Super, endlich spare ich mir die vielen Arztbriefe, alle Praxen wissen sofort Bescheid und im Notfall können Behandlungsfehler vermieden werden.

Andere haben Bedenken und möchten nicht, dass ein Arzt oder eine Ärztin gleich alles über Ihre Gesundheitsgeschichte weiß, z. B. auch, ob sie das Rezept von Ihrem letzten Besuch eingelöst haben.

Was meint ihr? Habt ihr schon Zugriff zur ePa-App oder bei der Krankenkasse widersprochen? Wisst ihr, welche eurer Daten genau gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat?

Eure sanego Redaktion

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5 Antworten:

Anonymer Benutzer

02.05.2025 13:17

Sorry, aufgrund Datenschutzes kann und darf ich meine Info-Quellen nicht verraten.
Bitte habt dafür Verständnis!

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Benutzer gelöscht?

02.05.2025 11:38
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Anonymer Benutzer

02.05.2025 09:47

Ich habe der ePA widersprochen, da diese nicht sicher ist und dadurch der Datenschutz nicht mehr gegeben ist und auch die ärztliche Schweigepflicht aufgehoben wird, wie ich aus sicherer Quelle weiss.
1. Die Daten landen dauerhaft auf zentralen Servern privater Firmen und nach einlesen der Gesundheitskarte können Praxen, Pflegeinrichtungen und Kliniken 90 Tage Zugriff auf die ePA haben und Apotheken 3 Tage für alle Mitarbeiter.
2. Der Gesetzgeber kann die Zugriffsrechte auf die Daten jederzeit erweitern.
3. Die zentral gespeicherten Daten sind dann auch interessant für Arbeitgeber, Versicherungen, Behörden und Kriminelle .
4. Die Technik kann durch Softwarefehler oder Angriffe von aussen lahmgelegt werden.
5. Das sicherste Rechenzentrum kann auch nicht dauerhaft von Hackerangriffen oder Datenlecks geschützt werden.
6. Die ePA kann auch hohe Kosten verursachen, die dann in der Patientenversorgung fehlen.
7. Die ePA spart bei der Behandlung auch keine Zeit, sondern verursacht einen Mehraufwand.
8. Die Daten aus den Computern der Praxen werden automatisiert in die ePA und von dort weitergeleitet.
9. Die Datenflüsse sind intransparent und schwer nachvollziehbar.
10. Im Notfall besteht dann auch keine Zeit für die Datensuche in der ePA .
11. Die Daten sind für qualitativ gute Forschung ungeeignet, weil diese an Forschungszentren weitergegeben werden und dort ebenfalls landen.
12. Die Daten können auch nur mit Smartphone oder Tablet in die ePA geladen und dort gelöscht werden.
13. Ärzte,Therapeuten und Patienten können weniger davon profitieren, sondern nur die Industrie und Gesundheitswirtschaft.
14. Es wird dadurch die ärztliche Schweigepflicht aufgehoben und kann nicht mehr garantiert werden.
15. Ärzte haben dann noch mehr Bürokratie durch das Befüllen der ePA und haben dann noch weniger Zeit für Ihre Patienten.
Im Endeffekt muss das aber jeder dann selber entscheiden, ob er die ePa benutzen möchte oder nicht und rede da auch niemanden drein. Ich sehe dadurch keine Vorteile, werde die ePA nicht benutzen und habe die löschen lassen.
Hoffe, dass ich damit weiterhelfen konnte und dadurch aufkommende Fragen wegen der ePA beantwortet werden konnten.

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Emaus
Benutzerbild von Emaus
02.05.2025 08:54

Ich finde das Konzept richtig gut und sehe viele Vorteile. Trotzdem habe ich Bedenken, dass meine Daten nicht sicher sind, sei es durch politische Änderungen (in den USA sollen ja gerade Autismus-Betroffene festgehalten werden) oder durch Sicherheitslücken. Lauterbach hat ja gerade bestätigt, dass es schon einen ersten Hack gab.

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
01.05.2025 14:08
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