Thementag: Schilddrüsenerkrankungen

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Frage gestellt am
14.04.2025 um 08:38

Hallo liebe Community,

deutschlandweit leidet etwa jeder dritte Erwachsene unter einer Schilddrüsenerkrankung.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer.


Es gibt z.B. die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder auch die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).

Die Schilddrüse ist ein sehr wichtiges Organ. Sie beeinflusst lebenswichtige Stoffwechselprozesse indem sie Hormone in unseren Blutkreislauf abgibt.
Diese Hormone haben Einfluss auf Herz und Kreislauf, auf die Verdauung, auf das Nervensystem und auf das Wachstum.

Wenn die Funktion der Schilddrüse eingeschränkt ist, kommt es zu körperlichen Problemen.
Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, Herzrasen, Herzstolpern, Schlafstörungen usw sind einige bekannte Symptome.

Um eine Schilddrüsenerkrankung diagnostizieren zu können, benötigt der Arzt bestimmte Blutwerte, einen Ultraschall und ggf eine Szintigrafie.

Sobald eine Erkrankung der Schilddrüse anhand der Befunde bestätigt wurde, beginnt die Behandlung.
Die meisten Patienten erhalten Medikamente.
Bei einer Unterfunktion enthalten die Medikamente Hormone, bei einer Überfunktion enthalten die Medikamente spezielle Wirkstoffe, die eine übermäßige Hormonproduktion blockieren.

Manchmal ist eine Operation oder auch eine Radiojodtherapie nötig.
Nämlich dann, wenn die Gabe von Medikamenten nicht ausreicht oder die Schilddrüse stark vergrößert ist.

Die Schilddrüsenfunktion mit Medikamenten optimal einzustellen, ist nicht ganz so einfach und erfordert regelmäßige Blutabnahmen, um die nötige Dosierung des Medikaments zu erfassen.

Ein bekanntes Medikament bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist L-Thyroxin.
Thiamizol wird bei häufig bei einer Schilddrüsenüberfunktion verordnet.

Ist jemand von euch betroffen?
Wie werdet ihr behandelt und welche Erfahrungen habt ihr mit den verordneten Medikamenten gemacht?

Gerne könnt ihr eure Erfahrungen auch in den Nebenwirkungsberichten mitteilen:

https://www.sanego.de/Medikamente/L-Thyroxin/

oder:

https://www.sanego.de/Medikamente/Thiamazol/

Weitere Informationen könnt ihr den folgenden Beiträgen entnehmen:

https://www.sanego.de/Krankheiten/Schilddr%C3%BCsenunterfunktion/

oder:

https://www.sanego.de/Krankheiten/Schilddr%C3%BCsen%C3%BCberfunktion/

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und bedanke mich für eure aktive Teilnahme an den Thementagen.

Mit freundlichen Grüßen

Tanja S
Community-Management

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5 Antworten:

Nastja

15.04.2025 14:27

Hallo petronilla

Ich werde mich noch genau informieren, habe bis jetzt schon seit Jahren immer wieder Knoten in der Schilddrüse und die spezielle Szintigrafie hat auch nur ergeben, daß ich kontrollieren soll.
Ich kenne jemanden der konnte hinterher nicht mehr richtig sprechen, nachdem die Schilddrüse entfernt wurde.
Habe aber zu meinem Erstaunen gelesen, das man auch ohne Schilddrüse leben kann, ich dachte immer die Schilddrüse hätte eine wichtige Funktion .
Ich mache jetzt einen Termin, dauert sowieso noch einige Zeit bis man einen Termin beim Facharzt bekommt.

Gruß Nastja

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petronilla
Benutzerbild von petronilla
14.04.2025 22:26

Hallo Nastja,
Ich habe soeben deine Antwort gelesen. Wie ich bereits gestern geschrieben habe, wurde ich damals vor 13 Jahren ebenfalls vor die Entscheidung gestellt, entweder regelmäßig, ich glaube es wäre sogar jedes halbe Jahr gewesen, diese Knoten kontrollieren zu lassen, oder mich eben für die Entfernung der Schilddrüse zu entschließen. Da meine Mutter einen Schilddrüsenkrebs hatte, habe ich mich ohne lange nachzudenken, für die OP entschlossen. Es war übrigens bei mir nicht bösartig. Ich war ganz schnell wieder auf den Beinen. Wenn so etwas ist, denke ich einfach nicht lange nach und sage mir, da musst du jetzt durch.
Dir alles Gute

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icabel
Benutzerbild von icabel
14.04.2025 17:50

Ich hatte früher mal eine überfunktion der Schilddrüse
Habe carbimazol bekommen
So 3 Jahre habe ich die genommen
Dann waren meine Werte wieder im Normalbereich
Bis heute

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Nastja

14.04.2025 14:54

Hallo

Ich habe eine Unterfunktion und nehme seit vielen Jahren Hormone.
Leider habe ich immer wieder Knoten in der Schilddrüse, muss halbjährlich zur Sonographie.
Da ich Angst vor einer OP habe, lasse ich die Knoten nicht entfernen.
Jetzt hat mir der Facharzt geraten, jod zu nehmen, obwohl mein Jodwerrt im Blut okay ist.
Leider gibt es wenig Fachärzte, werde mich aber jetzt noch mal genau informieren.

So wirklich zufrieden bin ich mit meiner Ärztin nicht, die hat mich sehr verunsichert und der Facharzt fand die Knoten nicht schlimm.
Nur Kontrolle ist wichtig.
Gruß nastja

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petronilla
Benutzerbild von petronilla
14.04.2025 09:37

2012 wurde mir die Schilddrüse wegen starker Vergrößerung und heißer und kalter Knoten entfernt. Ich wurde damals vor die Wahl gestellt, entweder eine Radiojodtherapie durchführen und die Schilddrüse mindestens jedes Jahr kontrollieren zu lassen oder sie eben ganz entfernen zu lassen. Und genau dafür habe ich mich entschieden. Seitdem nehme ich täglich etwa 1/2,Stunde vor dem Frühstück L-Thyroxin - ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Von Zeit zu Zeit lasse ich die Schilddrüsenwerte bestimmen. Das geschieht, wenn ich sowieso ein Blutbild brauche.

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