Thementag: Darmkrebsvorsorge bei Frauen

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
09.04.2025 um 09:50

Hallo liebe Community,

ab April 2025 haben Frauen früher einen Anspruch auf eine Darmkrebsvorsorge.
Ab dem 50. Lebensjahr haben Frauen Anspruch auf zwei Darmspiegelungen, wenn der Abstand zwischen den Untersuchungen 10 Jahre beträgt.

Wer keine Darmspiegelung möchte, kann alle zwei Jahre einen Stuhltest machen lassen.

Welche der beiden Untersuchungsmöglichkeiten haltet ihr für effektiver?
Nutzt ihr die Möglichkeit der Früherkennungsuntersuchung in Bezug auf Darmkrebs?


Mit freundlichen Grüßen

euer

sanego-Team

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3 Antworten:

petronilla
Benutzerbild von petronilla
09.04.2025 23:07

Ich selbst nutze die Darmspiegelung. In der Praxis, in der ich sie immer durchführen lasse, wird man je nachdem, ob bei der letzten Untersuchung Polypen gefunden und abgetragen worden sind, automatisch zur nächsten fälligen Untersuchung nach 3, bzw. 5 Jahren wieder schriftlich eingeladen.
Meine letzte Einladung hierzu habe ich im Sommer vergangenen Jahres erhalten, konnte sie jedoch nicht wegen einer Herz-OP wahrnehmen. Letztes Jahr konnte ich aus Sicherheitsgründen leider nicht zu dieser Untersuchung, denn da hätte ich 48 Stunden zuvor meinen Blutverdünner absetzen müssen, und dafür war zumindest vergangenes Jahr das Risiko zu groß, dass es wieder durch Vorhofflimmern zu einer Embolie kommen würde. Aber wenn ich demnächst zu meinem Kardiologen gehe, werde ich ihn auf jeden Fall fragen, ob ich es inzwischen wagen kann, für einige Tage den Blutverdünner abzusetzen. Wenn ja, dann werde ich sofort einen Termin zu einer Darmspiegelung vereinbaren.
Ich halte es für sehr wichtig, diese Untersuchung durchführen zu lassen, denn werden Polypen entdeckt, so werden diese gleich abgetragen, und man ist dann hoffentlich für die nächsten Jahre vor Darmkrebs sicher, denn aus Polypen kann sich Krebs entwickeln. Vor etwa 20 Jahren wurde ich nach einer Stuhlprobe vom Arzt angerufen, dass ich zur Abklärung zur Darmspiegelung gehen solle. Und seitdem gehe ich, denn es werden immer wieder Polypen gefunden. Mein Vater ist 1990 an Darmkrebs gestorben. Damals ging kaum jemand zur Darmspiegelung, mein Vater auch nicht. Das hätte ihm vermutlich das Leben gerettet.

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Nastja

09.04.2025 18:48

Hallo
Ich hatte vor 5 Jahren eine Spiegelung und die war okay.
Aber bevor ich wieder eine Spiegelung mache, werde ich lieber einen Stuhltest.
Ich hatte nach der Spiegelung zwei Monate Verstopfung ,weil der Darm so aus dem Gleichgewicht kam durch das abführen.
Ich hatte schon Angst vor einem Darmverschluss, und kein Arzt hat das interessiert, sondern haben mir Abführmittel empfohlen.
Habe ich auch kurzfristig einnehmen müssen, dann klappte es wieder wie vorher.
Gruß Nastja

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icabel
Benutzerbild von icabel
09.04.2025 16:27

Ich hatte schon 2 mal eine schwere darmentzündung
2002 und 2007 leider war ich da noch tief in meinen panikattacken so das ich nie eine darmsiegelung habe machen lassen
Habe bis heute Glück das alles gut gegangen ist
Trotz allem rate ich jeden eine machen zu lassen
So ist man sofort auf der sicheren Seite ob positive oder
Negative
Lg

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