Erfahrungen zu Zoledronsäure Altan 4mg

Erolennahawos

Frage gestellt am
12.03.2025 um 08:13

Hallo,
Meine Osteoporosemessung ist leider nicht gut ausgefallen und ich sollte wöchentlich Alendronsäure in Tablettenform einnehmen, die ich magenmäßig überhaupt nicht vertragen habe, nehme schon Pantoprazol. Jetzt soll ich Zoledronsäure Altan 4mg als Infusion bekommen. Als ich den Beipackzettel gelesen habe, wurde mir schlecht. Ich hatte bereits eine Ablation, eine Carotis-OP, 3 Stents, Spinalkanalverengung und noch den grünen Star. Deshalb nehme ich Blutdrucksenker, starke Blutverdünner, Wassertabletten, sowie Cholesterinsenker und 3x tgl. Tropfen für den grünen Star. Mein Arzt hat mich vorher nicht nach meinen „Krankheiten“ oder Vorgeschichte gefragt, lediglich gesagt, dass man mit den Zähnen Probleme haben kann. Neben den Horrorszenarien im BPZ steht u.a. Vorhofflimmern, das ich unter keinen Umständen mehr bekommen möchte.
Deshalb meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit dieser Zoledronsäure oder gibt es wirkungsvolle Alternativen. Für eine Antwort wäre ich sehr, sehr dankbar.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1952 (73 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 63,0 kg
Größe: 159,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

Anonymer Benutzer

19.03.2026 00:30

Hier mal mein Beitrag:
Vor 2 Tagen erst diese Zoledronsäure Infusion fast 2 Std., fing an mit starken Kopfschmerzen, 2. Tag ganz schlimme Gelenkbeschwerden, Schüttelfrost bis 38C Fieber, dann Knie angeschwollen, kann jetzt nicht laufen,
Ich bin so krank, wie behindert. Krass, das man so krank danach wird. Für mich nie wieder diese Infusion.

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Linda K.
Benutzerbild von Linda K.
12.03.2025 10:59

Liebe Sanego-Nutzerin,
die aktuellen Osteoporose-Leitlinien empfehlen eine individualisierte Therapie, bei der verschiedene Medikamente je nach Schweregrad der Osteoporose, Risikofaktoren und bestehenden Erkrankungen in Betracht gezogen werden. Hierzu gehören, neben Zoledronsäure, beispielsweise: 

Denosumab: Dieser Wirkstoff hilft, den Knochenabbau zu stoppen, indem er eine bestimmte Substanz im Körper blockiert. Er wird alle sechs Monate als Spritze unter die Haut gegeben.

Teriparatid: Dieser Wirkstoff ist ein künstliches Parathormon, das den Körper dazu anregt, neues Knochengewebe zu bilden. Es wird täglich als Spritze verabreicht und ist besonders bei ausgeprägter Osteoporese hilfreich.

Romosozumab: Dies ist ebenfalls ein monoklonaler Antikörper, der die Knochenbildung anregt und gleichzeitig den Knochenabbau bremst. Er wird als monatliche Spritze appliziert und hilft, Frakturen zu verhindern.

Raloxifen: Dieses Medikament wirkt ähnlich wie Östrogen und hilft, den Knochenabbau zu verhindern. Es ist besonders für Frauen nach der Menopause geeignet und wird als Tablette eingenommen.

Sprich am besten mit Deinem Arzt/Deiner Ärztin darüber, welche Alternativen aus den Leitlinien am besten zu Dir passen.

Herzliche Grüße und alles Gute.
Linda
Apothekerin und freie medizinische Redakteurin

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