Habe große Angst vor Alzheimer - wegen Gedächtnis Aussetzer!

Sentinel2003
Benutzerbild von Sentinel2003
Frage gestellt am
26.02.2025 um 19:01

Da sich mein Körper fast konstant und permamenent seit mitte Januar im Angst Modus befindet und ich mich immer wieder stark zurück gezogen habe wegen meiner Ängste, habe ich jetzt seit einigen Tagen Wortfindungsstörungen....die waren zwar zum Glück nicht oft, aber, es gab Sie. Keine Ahnung, vielleicht jetzt 3 oder 4 mal habe ich seit dem Wahl Sonntag Wörter nicht sofort gefunden!

ich habe erst gestern auf einer Gesundheits Seite der Uni Freiburg einen Artikel gefunden, dass es weniger bekannt ist, dass Stress Gedächtnis und Konzentrations Störungen auslösen kann, vor allem, wenn man und starken Ängsten leidet!

Ich war gestern sogar in meiner Hausarzt Praxis und fragte den einen Arzt, ob ich jetzt Angst haben muß VOR Alzheimer, er sagte mir, dass Alzheimer Patientgen das von alleine nicht bemerken würden!

Ich kann mich aber sehr gut erinnern, dass meine Ex Freundin mal so ganz nebenher sagte, Sie hätte Wortfindungsstörungen....dazu muß ich aber auch sagen, dass auch Sie unter Depressionen und Ängsten leidet. Wenn mich nicht alles täutscht, meinte Sie sogar, dass diese Wortfindungsstörungen an den starken Antidepressiva liegen könnte! Ich hatte gestern 2 Sachen, wo ich solche Angst bekommen habe: einmal habe ich so in Gedanken eine Suppe aus einer Einkaufs Tüte in die Kücche gebracht und wußte dann später nicht mehr genau, wann ich das gemacht habe...ja, ich weiß, dass ich die Suppe ausgepackt hatte, muß aber so derart in meinen Zwangs Gedanken gewesen sein...oder, ich packe ein e Wasser Flashe und eine Saft Packung aus und konnte mich kaum noch erinnern, dass ich den Saft parallel mit der Wasser Flasche angefasst habe....auch, SOFORT ÄNGSTE ohne Ende, dass ich jetzt anfange, Alzheimer zu bekommen!

Wobei in diesem Artikel der Uni Freiburg steht, dass viele betroffene SOFORT denken, Sie hätten Alzheimer, aber, in den meissten Fällen ist es keine Erkrankung des Gehirns!

Der Arzt fragte mich übrigens auch noch, ob wer in meiner Familie Alzheimer hatte: ja, mein Vater, ist mit 75 qualvoll an Alzheimer zugrunde gegangen!

Seit den Aussetzern habe ich schon wiederr Zwangsgedanken, nämlich , ob das mit diesen Aussetzern schlimmer wird....

Auweia, wenn ich mir unter Google bei nUR dem Wort "Wortfindungsproblem´, dann muß ich schon eine beginnende Demenz haben! Mein Kurzzeit Gedächtnis funzt nach wie vor gut, von diesen 2 Aussetzern gestern mal abgesehen....

Ich muß leider auch sagen, dass dieses etwa 10 Minuten Gerspräch mit dem Arzt mich null beruhigen konnte!


Ich habe so eine große, große Angst, dass es jetzt bei mir anfängt mit der Demenz! Ich bin aber nicht verwirrt, habe bei Gesprächen null Probleme, denen zu folgen, kann mich danach noch an ALLES erinnern! Könnte auch jetzt meinen ganzen Tagesablauf abspulen!

Es gibt doch massig Menschen mit Depressionen und Ängsten, dann müßten doch massig Menschen Gedächtnis Probleme haben!

Okay, WAS ich gelesen habe, was meinem Gehirn sehr gut tun soll, beispielsweise Vitamin B12! Und, wie werde ich diese ab und zu Wortfindungs Probleme los??

Diese Zwangsgedanken, dass ich schon wieder mal nur an eine SAche denken muß, wie jetzt die Angst vor Alzheimer, davor waren es Wochen nur über die Angst vor dem CT Ergebnis über den Harnstein, dann hatte ich große Angst zwischendurch , dass ich durch eine Zsyte im Hoden Hodenkrebs bekommen würde! Mein Körper ist im Dauer Angst Modus!

Gestern noch mit Herrn Doktor festgelegt, dass ich die Escitalopram wieder nehmen werde.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1967 (58 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 140,0 kg
Größe: 180,0 cm
Eingetragen durch: Patient
Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Antworten

Formatier-Optionen

Bitte bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage * Helfen Sie uns Spam einzudämmen

8 Antworten:

Anonymer Benutzer

21.03.2025 12:51

Hallo,
wie geht es dir inzwischen?

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Linda K.
Benutzerbild von Linda K.
06.03.2025 10:39

Lieber Sentinel2003,
Dein Körper steht dauerhaft unter Anspannung, ist in „Hab-Acht“-Stellung. Die Sorgen, die Du schilderst, erzeugen viel Stress. Dieser Stress wirkt sich direkt auf Dein Gedächtnis aus. Stresshormone wie Cortisol mindern die Konzentration – auch das Erinnerungsvermögen leidet. Das wiederum kann Wortfindungsstörungen zur Folge haben.

Es ist wichtig zu wissen: Diese Beschwerden kommen oft bei dauerhaftem Stress und Angst vor. Sie bedeuten nicht automatisch Alzheimer! Deine Zwangsgedanken sowie Ängste verstärken das Gefühl der Verunsicherung. Auch wenn es abgedroschen klingt: Es gibt viele Gegenmaßnahmen wie Entspannungstechniken, Yoga und Bewegung, um Stress besser zu bewältigen. Und: Escitalopram kann ebenfalls helfen, Deine Ängste zu lindern und den Stress zu reduzieren.

Um auf Vitamin-B12 kurz einzugehen: Studien zeigen tatsächlich, dass ein niedriger Vitamin-B12-Spiegel das Risiko für Demenz, einschließlich Alzheimer im Frühstadium, erhöhen kann. Aktuelle Untersuchungen bestätigen einen Zusammenhang zwischen Vitamin-B12-Mangel und kognitiven Beeinträchtigungen. Ich empfehle Dir diesbezüglich, mit Deinem Arzt Rücksprache zu halten. Ein Mangel lässt sich diagnostisch feststellen und gut behandeln.

Herzliche Grüße und alles Gute.
Linda
Apothekerin und freie medizinische Redakteurin

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
petronilla
Benutzerbild von petronilla
04.03.2025 14:06

Lieber..,
Du solltest Dir wirklich keine oder zumindest nicht allzu viele Gedanken um dieses Thema machen.
Dass Alzheimer zu einem gewissen Prozentsatz erblich ist, weiß man ja. Aber so vieles ist erblich.
Auch ich habe so einige Verwandte, die an Alzheimer erkrankt waren, u.a. eine meiner beiden Omas, eine Tante, ein Onkel, ein Cousin - alle von der mütterlichen Seite. Und von der väterlichen Seite hatte ich eine Cousine mit dieser Erkrankung. Meine Eltern hatten keine Demenz. Ich selbst werde einen Teufel tun und da jetzt nachsinnieren.
So, wie du alles beschrieben hast, würde ich sagen, es spricht bei dir für eine Angststörung, aber keine Demenz, auch keine beginnende.
Und noch ein gut gemeinter Rat von mir: Schau Dir keine Sendungen an, bei denen es um Demenz oder andere Krankheiten geht, vor denen du dich fürchtest. Manchmal muss man eben Vogel-Strauß-Politik betreiben.
Obwohl es bei mir väterlicherseits 5 mir bekannte Fälle von Brustkrebs gibt/gab, und auch noch andere Krebserkrankungen, werde ich auf keinen Fall einen Gentest machen lassen. Ich gehe lediglich zu den Vorsorgeuntersuchungen. Das muss genügen. Wird schon nichts sein, und wenn, dann kann man immer noch reagieren.
Atme tief durch, genieße jeden Tag und mach aus jedem das Beste.
Dir alles Gute!

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Sentinel2003
Benutzerbild von Sentinel2003
03.03.2025 21:27

Vom Frage-Steller selbst

@petronilla: mein Vater ist mit 75 gestorben, bei ihm hat es etwa 15 Jahre vor seinem Tod angefangen! Ich werde im Mai 58 Jahre! Das wäre in etwa jetzt, in meinem Alter...ich habe mal nach gesucht, bei etwa 3 Prozent der Bevölkerung erben es die Kinder....

Bewerten: 1x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
petronilla
Benutzerbild von petronilla
02.03.2025 14:18

Hallo,
du schreibst bereits richtig, dass vor allem Depressionen solche Ängste vor Krankheiten, in diesem Fall jetzt bei Dir vor Alzheimer, hervorrufen können. Das ist eigentlich allgemein bekannt. Du solltest Dich einfach nicht verrückt machen. Wortfindungsstörungen hat jeder mal, auch noch viel jüngere Menschen als Du. Und Familienmitglieder oder nahe Verwandte gibt es bei jedem, die an irgendeiner Art von Demenz erkrankt sind oder waren. Auch das sollte Dich nicht beunruhigen.
Außerdem bist Du für den Ausbruch von Alzheimer noch relativ jung. Natürlich gibt es auch Fälle, in denen diese Erkrankung früher ausbricht. Aber diese Fälle sind so selten, dass man sie vergessen kann. Also, warum soll es denn gerade Dich erwischen? So wäre es ja bei jeder Erkrankung.
Auch dass man öfter etwas vergisst, gibt es bei allen Altersschichten.
Im Internet gibt es Selbsttests, die Du, wenn Dir die Sache so gar keine Ruhe lässt, selbst machen kannst. Du wirst sehen, es ist nichts. Es ist nur die Angst, dass es sein könnte.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 2x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Sentinel2003
Benutzerbild von Sentinel2003
Antwort Nr. 421115 vom
wird derzeit vom sanego-Team geprüft.

Durch diese Prüfung stellen wir sicher, dass nur echte, von Menschen geschriebene und rechtlich unproblematische Inhalte veröffentlicht werden. In der Regel dauert die Freischaltung ca. einen Werktag. Wir bitten Sie um etwas Geduld.
ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
28.02.2025 16:25

Mach Dich nicht verrückt mit Deinen Gedanken, dafür sind Deine Symptome nicht ausreichend.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Anonymer Benutzer

27.02.2025 14:50

Wenn Du mal anschaust, wie viele Menschen mit psychischen Problemen es in der Geschichte gibt, die trotzdem, auch im höheren Alter, noch große Leistungen mit ihrer Psyche erbracht haben, könnte dich das vielleicht etwas beruhigen. Zum Beispiel Marcel Proust oder Agatha Christie, oder als Politiker vielleicht Winston Churchill oder Konrad Adenauer. Gegen die kognitiven Symptome, die Du in der Zukunft befürchtest, könnte die moderne Medizin bestimmt einiges bewirken, selbst wenn sie wirklich auftreten sollten.

Bewertungen: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden