Thementag: Altersdemenz

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Frage gestellt am
21.02.2025 um 08:43

Liebe Community,

heute geht es um das Thema Altersdemenz.

Es gibt die leichte Demenz, die mittelschwere Demenz, die fortgeschrittene Demenz und die Demenz im Endstadium.
Am Anfang ist das Kurzzeitgedächtnis gestört, zudem verringert sich die Merkfähigkeit.
Im Verlauf der Demenz verlieren betroffene Menschen mehr und mehr erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Für betroffene Patienten ist die Erkrankung sehr schlimm. Aber auch für Angehörige ist der Umgang mit dieser Erkrankung oft belastend.

Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten zur Unterstützung. Patienten können in einer Tagespflegeeinrichtung aufgenommen werden. Somit wird sich speziell um die Bedürfnisse des Patienten gekümmert und die Angehörigen entlastet.
Zudem gibt es Medikamente, die den Verlauf beeinflussen, aber nicht heilen können.

Meine Oma hatte auch Demenz. Anfangs empfand ich ihre Vergesslichkeit nicht so schlimm. Aber als ich merkte, dass meine Oma in bewussten Momenten sehr darunter leidet, hat sich meine Denkweise sehr verändert.
Ich unterließ es sie verbessern zu wollen und holte sie quasi an dem Punkt ab, wo sie sich befand.
Wartete sie auf meinen Opa (der bereits verstorben war), sagte ich ihr nicht, dass Opa nicht mehr lebt und nicht kommen wird.
Ich sagte ihr, dass er bestimmt bei der Arbeit aufgehalten wurde und wir die Zeit, bis er da ist mit dem Backen eines Kuchens überbrücken werden usw.

Als sie anfing immer im Dunkeln zu sitzen, weil sie Angst hatte, dass man sie finden würde (sie erzählte viel vom Krieg) wurden wir noch aktiver und fanden eine tolle Einrichtung für sie.

Welche Erfahrungen habt Ihr innerhalb der Familie im Umgang mit dementen Menschen gemacht?
Habt Ihr Ratschläge, was man als Angehöriger noch machen könnte?

Könnt Ihr verstehen, wenn man an seine Grenzen gelangt und Angehörige in einer Einrichtung unterbringt?

Ich wünsche Euch einen guten Start in das kommende Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Tanja S
Community-Management

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3 Antworten:

Anonymer Benutzer

22.02.2025 16:02

Eine dementielle Erkrankung hängt grundsätzlich von der Art der Demenz ab > Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, Lewy Körperchen Demenz, frontotemporale Demenz oder vaskuläre Demenz.

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
21.02.2025 15:21

Auch ich stelle mir oft die Frage, ab wann man von einer Demenz reden kann und müßte.
Die Abgrenzung fällt einem normalen Menschen nicht leicht.
Ich frage mich selber des öfteren, ob meine zeitweilge Vergeßlichkeit schon der Beginn einer solchen ist.
Eine sichere Antwort könnte wohl nur ein Facharzt geben, aber auf einen Termin bei einem solchen muß man sehr lange warten, schade.

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Emaus
Benutzerbild von Emaus
21.02.2025 11:15

Hallo,
ich finde, besonders schwer bei Vergesslichkeit und Demenz im Alter, ist es, einzuschätzen, ab wann die Person Unterstützung braucht. Man möchte Erwachsenen ja nicht die Selbstbestimmung nehmen, wenn das nicht unbedingt nötig ist. Bisher musste ich diese Entscheidung noch nicht selbst treffen, aber auch als Außenstehender war es oft dennoch schwer mitanzusehen.

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