Thementag: Altersdemenz
Liebe Community,
heute geht es um das Thema Altersdemenz.
Es gibt die leichte Demenz, die mittelschwere Demenz, die fortgeschrittene Demenz und die Demenz im Endstadium.
Am Anfang ist das Kurzzeitgedächtnis gestört, zudem verringert sich die Merkfähigkeit.
Im Verlauf der Demenz verlieren betroffene Menschen mehr und mehr erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Für betroffene Patienten ist die Erkrankung sehr schlimm. Aber auch für Angehörige ist der Umgang mit dieser Erkrankung oft belastend.
Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten zur Unterstützung. Patienten können in einer Tagespflegeeinrichtung aufgenommen werden. Somit wird sich speziell um die Bedürfnisse des Patienten gekümmert und die Angehörigen entlastet.
Zudem gibt es Medikamente, die den Verlauf beeinflussen, aber nicht heilen können.
Meine Oma hatte auch Demenz. Anfangs empfand ich ihre Vergesslichkeit nicht so schlimm. Aber als ich merkte, dass meine Oma in bewussten Momenten sehr darunter leidet, hat sich meine Denkweise sehr verändert.
Ich unterließ es sie verbessern zu wollen und holte sie quasi an dem Punkt ab, wo sie sich befand.
Wartete sie auf meinen Opa (der bereits verstorben war), sagte ich ihr nicht, dass Opa nicht mehr lebt und nicht kommen wird.
Ich sagte ihr, dass er bestimmt bei der Arbeit aufgehalten wurde und wir die Zeit, bis er da ist mit dem Backen eines Kuchens überbrücken werden usw.
Als sie anfing immer im Dunkeln zu sitzen, weil sie Angst hatte, dass man sie finden würde (sie erzählte viel vom Krieg) wurden wir noch aktiver und fanden eine tolle Einrichtung für sie.
Welche Erfahrungen habt Ihr innerhalb der Familie im Umgang mit dementen Menschen gemacht?
Habt Ihr Ratschläge, was man als Angehöriger noch machen könnte?
Könnt Ihr verstehen, wenn man an seine Grenzen gelangt und Angehörige in einer Einrichtung unterbringt?
Ich wünsche Euch einen guten Start in das kommende Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Tanja S
Community-Management