Thementag: Mehrere Generationen unter einem Dach

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
14.02.2025 um 07:25

Hallo liebe Community,

heute geht es um das Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach. Oft denkt man dabei an eine Großfamilie in einem Privathaus – doch Mehrgenerationenwohnen umfasst weit mehr. Es kann sowohl das gemeinsame Wohnen mit Familienmitgliedern als auch mit fremden Menschen unterschiedlichen Alters bedeuten.

Das Ziel dieses Wohnmodells ist der Austausch und die gegenseitige Unterstützung: Ältere Menschen helfen bei der Kinderbetreuung, während die Jüngeren den Senioren im Alltag zur Seite stehen. Ein Mehrgenerationenhaus muss aber nicht zwingend eine gemeinsame Wohnung bedeuten – viele solcher Häuser dienen auch als offene Treffpunkte, in denen sich verschiedene Generationen begegnen.

Natürlich gibt es Herausforderungen, wie unterschiedliche Lebensstile, weniger Privatsphäre oder mögliche Konflikte. Doch die Vorteile überwiegen oft: soziale Kontakte, ein fester Ansprechpartner im Alltag und die Integration der Pflege älterer Menschen machen das Konzept für viele attraktiv. Besonders Einsamkeit kann so aktiv verringert werden.

Das generationsübergreifende Wohnen wird immer beliebter – als Ausdruck eines gemeinschaftlichen, ressourcenschonenden Lebensstils.

Was denkt ihr über dieses Wohnmodell? Könntet ihr euch vorstellen, so zu leben oder habt ihr bereits Erfahrungen damit?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Mit freundlichen Grüßen,
Sophie

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1 Antworten:

petronilla
Benutzerbild von petronilla
14.02.2025 11:12

Ich finde das mehrgenerationenübergreifende Wohnmodell eine gute Sache. Nur leider ist es nicht überall, und vor allem auch nicht in der Nähe des jeweiligen bisherigen Wohnortes verfügbar. Und einen alten Menschen versetzt man nicht gerne. Ich spreche jetzt hauptsächlich aus der Sicht der älteren Generation, der ich nun auch angehöre. Ganz wichtig und von Vorteil finde ich, dass immer jemand , vor allem auch ein Gesprächspartner, da ist, wenn man z.B. überraschend ins Krankenhaus muss, oder nach vielen Jahren der Gemeinsamkeit ein Partner durch den Tod des anderen plötzlich allein dasteht. Man kann sich, wie Du auch bereits geschrieben hast, gegenseitig unter die Arme greifen. Auch die alten Leute sind oft froh darüber, wenn sie gebraucht werden, z.B. mal auf die Kinder aufpassen, Blumen gießen oder auch andere Arbeiten für die Gemeinschaft.
Leider ist es meist nicht möglich, dass die eigenen Kinder in der Nachbarschaft oder in nächster Nähe wohnen. Ein Wohnen von Jung und Alt der eigenen Familie unter einem Dach tut meist sowieso nicht gut.
Vielleicht wird das generationsübergreifende Wohnen in nächster Zukunft auch noch weiter ausgebaut. Wünschenswert wäre es.
Was Konflikte anbelangt, so ist es ganz wichtig, dass die einzelnen Wohnparzellen gut voneinander getrennt sind. So kann man, wenn man denn will, sich gegenseitig aus dem Weg gehen. Und dennoch ist immer jemand da, den man bei Bedarf um Hilfe bitten kann.
Wichtig sind bei solchen Wohnmodellen Gemeinschaftsräume.

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