Manchmal denke ich, dass es ein neuer Trend ist. Alles wird teurer. Und weil alles teurer wird, werden die Preise auch da erhöht, wo es noch nicht teurer geworden ist.Krankenversicherung, Rechtsschutzversicherung, Autoversicherung, Grundsteuer usw.
Die Gesundheitskioske koennten zum Sparen helfen. Leider wurden diese dann spaeter gestrichen. Bei einfachen Sportverletzungen braucht man nur einen Verband und ggf. eine Tetanus-Spritze. So etwas benoetigt keinen Arzt. Eine examinierte Krankenschwester ist damit deutlich unterfordert.
Des Weiteren uebernimmt der Arzt bei vielen einsamen Alten Seelsorge-Aufgaben, die frueher der Pfarrer "kostenlos" geleistet hatte.
btw.: Finanzierung von Kriegen: Mit den 100 Milliarden fuer die Aufruestung koennte man - ins Gesundheitswesen gepumpt - die Beitraege kraeftig senken.
Es gibt viele unnoetigen Aufwaende, die das Gesundheitssystem ineffizient machen. Beim OECD-Vergleich mit der Kennzahl Lebenserwartung/Gesundheitskosten liegt Deutschland wahrlich nicht an der Spitze. Da ist noch viel Luft nach oben.
Inflation und zum Teil ,nach der meinigen Ansicht, fragwürdige Änderungen sind "Preistreiber", wenn es um die Kosten im Gesundheitswesen geht. Man denke da nur an die "Gesundheitskioske". Das Gros geht ja schließlich zu Kosten der Krankenkassen.
Es wird alles teurer, wie wohl jeder bemerken wird. Also auch Medikamente usw. Vielleicht ja auch noch die Nachwehen von Corona?
Übrigens werden Asylanten und Co nicht auf Kosten der Krankenkassen behandelt. Die Krankenkassenkosten übernehmen die Kommunen, Sozial- oder Gesundheitsamt sollte man doch annehmen. Kein wirklicher Grund für die Anhebung der Krankenkassenbeiträge.
"Geduldete", welche nicht mehr in der Erstunterkunft leben müssen, dürfen doch durchaus Arbeit aufnehmen, glaube ich mich zu erinnern.
Traurigerweise lese ich hier, wie man es fast überall liest oder hört, das Stigmatisierung immer mehr im Vormarsch ist. Es werden Gruppen von Menschen als "Ursache" von Problemen dargestellt.
Was ist nur mit uns als Menschen los? Wir suchen und finden Sündenböcke. Glaubt jemand ernsthaft, die Probleme würden durch die Abweisung von Asylanten oder Finanzierung von Kriegen würden die Probleme gelöst?
@guka: Leider ist's noch schlimmer: Wer sein Asylverfahren "verliert", der muss ein Attest nachweisen, dass er aerztliche Betreuung braucht, um eine sog. "Duldung" zu bekommen.
Mit der Duldung darf er zwar langfristig bleiben, darf aber nicht arbeiten und darf somit gar nicht einzahlen.
Langfristig werden aber immer weniger Arbeitskraefte gebraucht, da Roboter und AI dies tun. Somit sollten auch die Roboter, die unglaubliche Wertschoepfung leisten, neben ihrer Steuer auch Krankenbeitraege zahlen. Roboter machen die arbeitende Bevoelkerung arbeitslos und somit auch krank. Die wenigen, die am Arbeitsmarkt noch uebrig bleiben, sind Hamster im Rad (unter dem staendigen Damokles-Schwert, entlassen zu werden) und werden somit auch krank. Damit waeren Krankenbeitraege fuer Roboter nach dem Verursacherprinzip durchaus gerechtfertigt.
Zu diesem Thema hat unten petronilla alles auf den richtigen Punkt gebracht. Und ich nehme wohl an, dass dies hier auch die meisten Menschen genauso sehen. Wobei ich Grund 2 noch als ersten Grund ansehe. Denn diese vielen Menschen, welche hier bei uns "Schutz" suchten bzw.die massenweise illegal Eingereisten und noch Einreisenden gehen auch zu den Ärzten und da fragt man sich auch schon, wo soll denn das Geld da her kommen? Natürlich vom Steuerzahler. Sicher ist, irgendwann muss eine Grenze gesetzt werden.
Als realistisch denkender Mensch sehe ich hier 2 Hauptgründe dafür, dass die Krankenkassenbeiträge so enorm angestiegen sind wie schon lange nicht mehr. Zum einen: Angefangen hat es vor Jahren mit der sog. Gesundheitsreform, und zwar, dass der Hausarzt nur noch gewisse Dinge abrechnen kann, er für jeden Patienten eine vierteljährliche Pauschale erhält, ganz egal wie oft der Patient bei ihm antanzt. Und das kann nicht richtig sein. Wen wundert es da, dass der Hausarzt bei Sachen, die er selbst behandeln könnte und früher auch getan hat, sofort zum entsprechenden Facharzt überweist. Ein kleines Beispiel hierfür: früher hatte fast jeder Hausarzt bei Gelenkschmerzen dem Patienten mal eine entsprechende Spritze verpasst. Das würde er heute auf keinen Fall mehr tun, denn wer vergütet ihm das? Und so ginge die Liste weiter auch bei kleinen Dingen, wie z.B. Wunden verarzten. Da gibt es ja einen Hautarzt dafür. Also geht der Patient zum Facharzt, und dieser verlangt wieder seine Pauschale . Und auf diese Weise kostet das die Krankenkassen im Grunde genommen mehr, denn sie müssen häufig in einem Quartal an 2 oder 3 oder gar noch mehr Ärzte eine Pauschale zahlen. Zum Glück soll das jetzt ja etwas geändert werden. Warten wir´s ab. Ein zweiter nicht zu leugnender Grund für die massive Beitragserhöhung ist der, dass in den letzten Jahren sehr viele , millionenfach, Menschen keinen einzigen Cent hier ins Sozialsystem einbezahlen oder einbezahlt haben und ärztlich behandelt werden. Und wer trägt das mit? Wir Versicherte. Die Rechnung kann einfach nicht aufgehen. Wir sind zwar eine Solidaritätsgemeinschaft, aber irgendwo geht es zu weit. Ich möchte hierzu anmerken, dass ich keiner Partei angehöre und in keiner Weise nationalistisch bin. Wer wirklich Hilfe braucht, der soll und muss sie auch bekommen.