Familienleben ist toll, aber nicht immer einfach.

m.henning
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Frage gestellt am
24.01.2025 um 09:32

Guten Morgen liebe Community,

Familienleben ist toll, aber nicht immer einfach.

Es gibt im Alltag überall Dinge die Augenverdrehen auslösen.
Jeder hat halt so seine Prioritäten.
Dinge, die für einen selbst wichtig sind, sind für andere vielleicht nicht so wichtig.

Ich selbst hasse Wassertropfen im Spülbecken oder in den Waschbecken. Mehrfach am Tag laufe ich meine Tour und trockne alles aus. Dann dauert es nicht lange und irgendjemand benutzt das Wasch-oder Spülbecken wieder, ohne es abzutrocknen.
Mich nervt es, wenn ich gerade mit der Wäsche durch bin, dass dann jemand kommt und Wäsche in den Keller befördert.

Allerdings mache ich selbst auch Dinge, die andere nerven. Ich schalte sofort das Licht aus, wenn sich wer nicht im Raum befindet und warte gar nicht erst ab, ob jemand den Raum wieder betreten möchte.
Ich verteile überall Taschentücher und fülle den Zuckerpott selten auf. Ich verliere auf unerklärlicherweise andauernd zweite Socken.

Mich nervt es nicht, wenn Kinder mit schmutzigen Schuhen ins Haus kommen. Mich nervt es nicht, wenn beim Essen zu viel geschnattert wird.

Was verärgert Euch im Familienalltag?
Womit erhitzt Ihr die Gemüter?

Mit freundlichen Grüßen

Tanja S
Community-Management

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5 Antworten:

Benutzer gelöscht?

14.02.2025 11:16

Mich nervt am meisten der Satz:"Was gibts zu Essen?" Den ganzen Tag können Familienmitglieder verschollen sein. Aber spätestens zwei Stunden vor der Essenzeit kann man sich sicher sein, dass sich gemeldet wird und die Frage aufkommt. Auch wenn man vorher gesagt hat, was es zu essen gibt :-D
Oder wenn der Mann etwas sucht, was schon Jaaaaahre am gleichen Platz steht. Ich habe den Eindruck, dass zumindest mein Mann sich hilflos stellt, damit ich die Sachen für ihn hervorzaubere.

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Benutzer gelöscht?

05.02.2025 09:58

Hallo zusammen, ich kann der Überschrift nur zustimmen. Ich verstehe mich sehr gut mit meiner Familie und unser Zusammenleben ist zum Großteil sehr harmonisch. Aber natürlich kommt es auch zu Zickereien, vor allem zwischen mir und meinem Bruder. Wir teilen uns ein Badezimmer und das ist teilweise nicht einfach. Sei es die Dusche trocken zu wischen oder auch mal das Bad zu putzen. Ein täglicher Streitpunkt ist beispielsweise auch, wer den Tisch nach dem Abendessen abwischt. Es sind oft die Kleinigkeiten, über die sich gestritten wird, aber nichtsdestotrotz bin ich froh, dass es bei uns sonst sehr harmonisch läuft.
Liebe Grüße Sophie

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Alex83

27.01.2025 09:05

Dass die Kinder immer alles liegenlassen und davon ausgehen, dass die Eltern alles wegräumen. Bei uns sind die Kinder mittlerweile so alt, dass sie vieles auch selbst machen können. Es ist zwar einfacher, es schnell selbst zu tun, aber dann ist es beim nächsten Mal wieder genauso. Weise ich die Kinder darauf hin, machen sie es auch schnell (meist ohne Murren), nur "vergessen" sie es beim näcshten Mal wieder.

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petronilla
Benutzerbild von petronilla
25.01.2025 19:40

Hallo Tanja,
als ich noch in Deinem Alter war und unsere beiden Kinder zu Hause wohnten, da kam es zwangsläufig immer wieder zu Streitereien, eben genau aus diesen Gründen, die Du oben benannt hast. Wenn man jünger ist, so habe ich das jedenfalls empfunden, regt einen auch viel mehr auf, z.B. die nicht umgedrehte Wäsche (insbes. Socken), kaum den Boden gewischt, und schon wird wieder Schmutz reingetragen und vieles mehr. Man hatte auch mehr Arbeit in früheren Jahren : Arbeit, Haushalt, mehr Personen
Aber je älter man wird, umso ruhiger und gelassener wird man. Wir sind seit Jahren nur noch zu zweit und helfen auch bei der Hausarbeit zusammen. Hackeleien gibt es da eigentlich kaum mehr.
Eine Sache stört mich jedoch immer mal wieder: Ich hasse es, wenn die Sachen nicht an die gleiche Stelle wieder zurück geräumt werden wo sie hingehören. Ich suche einfach nicht gerne. Ich bin ein absoluter Ordnungsfreak. Bei mir muss beispielsweise jeder Schlüssel an seinem dafür bestimmten Haken hängen, und im Kühlschrank herrscht auch absolute Ordnung.
Aber umgekehrt gibt es mit Sicherheit auch Dinge an mir, die meinem Mann nicht passen.
Aber trotzdem: All das soll und kann unser Familienleben und unsere Harmonie nicht stören.
Inzwischen ist es so, dass wenn die Kinder - auch mal übernacht - kommen, ich mich nicht aufrege, wenn etwas nicht so ist, wie ich es gerne will. Ich freue mich, wenn sie da sind sehe großzügig darüber hinweg und sage mir dann: Wenn sie wieder weg sind, dann kann ich ja alles wieder so richten wie ich will und gewohnt bin. Alles einfach nicht so schlimm.

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pumuckel70
Benutzerbild von pumuckel70
25.01.2025 16:15

Wir haben keine Kinder. Wir packen Beide in Haushalt mit an.Ich vordere mein Mann auf sich
Behandeln zu lassen, Sport zu machen. Und jetzt hat er es verstanden warum ich das mache.
Jeder braucht seine Zeit was zu verändern auf seine Weise. Und den Mund auf zu machen und nicht Jahre lang zu schlucken. Ich gebe den Menschen die mir wichtig sind. Ein moralischen
Tritt in den Hintern. Damit man an sich selbst denkt!Wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Lg Pumuckel

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