Thementag: Motivation zum Sport

m.henning
Benutzerbild von m.henning
Frage gestellt am
09.01.2025 um 09:32

Hallo liebe Community,

wir alle kenne es. Das Thema Sport. Als Kind und junger Mensch ist man ja meist aktiver.
Je älter man wird, desto bequemer wird man auch (mein Eindruck).

Inzwischen gibt es reichlich online-Angebote im Internet. Selbst Krankenkassen bieten online-Kurse an.

Ich finde das ganz interessant, weil man bequem von zu Hause aus, aktiv werden kann.
Auch gibt es Apps, wo man alles mögliche eintragen kann. Gelaufene Meter usw.

Also es gibt wirklich viel, um sich zu bewegen.
Wäre da nicht der innere Schweinehund ;-)

Wie bekämpft Ihr diesen erfolgreich? Wie motiviert Ihr Euch selbst, um in Bewegung zu bleiben?

Könnt Ihr Apps oder andere online-Kurse empfehlen?

Habt einen schönen Donnerstag.

Mit freundlichen Grüßen

Martina H.
Community-Management

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3 Antworten:

petronilla
Benutzerbild von petronilla
11.01.2025 10:44

Für mich ist der Sport absolut wichtig. Seit ich vor Jahren die Diagnose Diastolische Herzinsuffizienz und noch dazu einen leichten Lungenhochdruck erfahren habe, ist es umso wichtiger, dass ich mich regelmäßig bewege und nicht nur rumsitze. Leider kann ich nicht mehr wandern wegen meiner Luftnot, aber genau deshalb ist es umso wichtiger, dass ich so gut wie jeden Tag Rad fahre, allerdings nur mit dem E-Bike. Aber man muss zufrieden sein mit dem, was man noch kann. Mein Rad bleibt nur in der Garage stehen, wenn die Straßen und Gehwege vereist oder zugeschneit sind. Gegen Kälte und auch leichten Regen gibt es die richtige Kleidung. Mir macht es richtig Spaß Rad zu fahren. Vor allem kommt man mit einem E-Bike doch weiter als mit einem normalen Rad. Langweilig wäre es jedoch allein zu fahren. Hierzu muss ich sagen, dass mich mein Mann immer begleitet. Zuvor war er allerdings schon zu Fuß unterwegs. Als durchtrainierter Sportler fährt er jedoch mit einem normalen Mountainbike, obwohl wir 2 E-Bikes besitzen. Mir tut ganz ehrlich gesagt jeder Tag weh, an dem es witterungsmäßig nicht möglich ist, mich auf mein geliebtes Rad zu setzen.
Ganz wichtig beim Radfahren ist, dass das Rad genau auf einen abgestimmt ist, insbesondere der Lenker und auch der Sitz. Habe ich wieder einmal Rückenschmerzen, so bringt mir die Fahrt mit dem Rad Erleichterung - und das ohne Tablette.
Bis vor einigen Jahren ging ich einmal wöchentlich zur Gymnastik. Das kann ich jedoch nicht mehr, da mir das Stehen schwerfällt und auch Schmerzen verursacht. Ich hatte bereits 2 Rücken- OPs und 3 Kunstgelenke.
Im Sommer fahren wir bei schönem Wetter immer zum Schwimmen. Auch das ist ein Sport, den man trotz Gelenk- und Herzproblemen machen kann.

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guka
Benutzerbild von guka
10.01.2025 13:37

Für mich ist Sport nun das Wichtigste geworden, um meinen gesundheitlichen Zustand zu verbessern. Als die erste Diagnose kam, Bandscheibenvorfälle, wobei ich da wirklich kaum mehr laufen konnte, entweder OP oder ab ins Fitness in eine Rehagruppe und MT Physiotherapie.. Da erst einmal OP für mich nicht in Frage kam und mir auch abgeraten wurde davon, blieb nur der Rehasport übrig. Zuerst glaubte ich selbst kaum daran, dass es mir nur allein helfen würde. Aber nach einem viertel Jahr ging es mir schon soweit gut, dass ich wieder richtig laufen konnte, natürlich war ich noch nicht schmerzfrei. Aber nach und nach wurde es soweit gut, dass ich merkte, manchmal einige Tage Null-Schmerzen zu haben. Somit blieb ich dabei und die Bandscheibenvorfälle waren für mich fast vergessen.
Dann kam Corona und alles war zu. Mir fehlte der Sport und ich machte Übungen zu Hause, so gut wie es ging.
Seit 2022 wieder akute Schmerzen und die nächste Diagnose, Spinalkanalstenose. Wieder Entscheidung OP oder Sport.
Durch meinen Schmerzdoc wurde ich animiert, weiter mit Sport eine Verbesserung zu erzielen.
Ein schwerer Anfang, wobei ich wirklich bald mich zur OP angemeldet hätte. Aber im Fitness wurde mir immer wieder Mut gemacht und mir spezielle Übungen zusammen gestellt. Seitdem fahre ich jede Woche, so wie es geht, ins Fitness und mache dort 2-3 Stunden meinen Sport. Natürlich bin ich nicht schmerzfrei, aber dass ich durch den Sport nun wieder etwas von meiner Lebensqualität zurückgewonnen habe, hätte ich niemals gedacht. Somit weiß ich, dass eine sportliche Betätigung unbedingt notwendig ist und man sehr viele Schmerzen reduzieren kann bzw. eine gestellte Diagnose sogar fast schmerzfrei erzielen kann anstatt sich nur mit Schmerzmittel zu behelfen, um diese einzudämmen. Dies wird natürlich nicht immer so sein, bei vielen ist eben eine OP unumgänglich, das ist wohl klar.
Deswegen sage ich immer den sogenannten inneren Schweinehund :-) , wenn er auch mal auftritt, nein, es muss sein, sonst akute Schmerzen!

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Alex83

09.01.2025 14:05

Bei mir gibt es mehrere Sachen:
1. Ich versuche, das mit einer Sache, die ich sowieso machen mussen, zu kombinieren: Auto zur Werkstatt bringen -> ich jogge nach Hause. Kinder zum Training bringen: Ich nutze die 40 Minuten Wartezeit zum Joggen. Brötchen am Wochenende kaufen -> ab in den bequemen Trainingsanzug und einmal zum Bäcker hin und zurück laufen.
2. Ich habe einen festen Termin mit einer netten Trainingsgruppe pro Woche. Da weiß mein Partner, dass ich dann nicht da bin. Und ich bin froh, wenn ich mal 1 Std für mich habe - die Alternative wäre auf Kinder aufpassen, aufräumen, ... Somit erscheint Sport auf einmal als die attraktive Alternative.
3. Statt Auto oder Öffis fahre ich mit dem Rad, wenn das Wetter schön ist. Ist genauso schnell, aber ich habe etwas getan.
4. Ich gehe die Treppe hoch statt mit dem Aufzug. Das ist nur eine klitzekleine Entscheidung "nach links zur Treppe statt rechts zum Aufzug".

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