Ist der Tod teurer als das Leben?

alina33
Benutzerbild von alina33
Frage gestellt am
04.08.2023 um 12:37

Es ist schon wirklich Wahnsinn auf dieser Welt.
Ich habe mich vor kurzem bei einem Sterbehilfe-Verein erkundigt,wie das mit Sterbehilfe so läft.
Bei diesem "Verein" muss man erst 1Jahr "Mitglied" sein,für einen teuren Monatsbeitrag,dass man überhaupt einen Antrag stellen kann.
Dann kostet die sogenannte "Endbehandlung" 5000 Euro.
Abzocke selbst im Tod.........
Ich frage mich ,weshalb das so teuer ist.
Die Welt wird einfach immer irrer.

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4 Antworten:

frank44
Benutzerbild von frank44
06.09.2023 16:29

Die Frage wurde offensichtlich nicht ganz richtig gestellt. Es dreht sich ja nicht um den Tod, sondern ums Sterben.

Tod und Sterben sind grundsätzlich erst einmal "kostenlos". Wäre ulkig dürfte man nur sterben und tot sein, wenn man dafür bezahlte.

Die Inanspruchnahme einer "Serviceleistung" allerdings will entlohnt sein. Man hat die Wahl.

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petronilla
Benutzerbild von petronilla
04.08.2023 20:52

Das Leben ist teuer, Ein Begräbnis ebenfalls. Obwohl es da ganz große Unterschiede zwischen den verschiedenen Begräbnisarten gibt. Das Günstigste wäre wohl eine anonyme Bestattung durch Verstreuen der Asche. Aber so etwas will man doch eigentlich nicht, höchstens wenn man keinerlei Verwandte oder Nachkommen hat, die das Grab pflegen würden. Um seine Nachkommen nicht mit Kosten zu belasten, sorgt man zu Lebzeiten dafür,
dass man das Begräbnis erhält, das man wünscht. Das haben mein Mann und ich übrigens auch getan.
Übrigens ein kleiner Hinweis für Katzenmut: Beerdigt wird jeder. Und wenn kein Geld da ist, dann springt die öffentliche Hand hierfür ein. Aber!!! Sie holt sich das Geld von den Nachkommen.
So ist die Gesetzeslage.
In England, Irland, Holland beispielsweise werden die Gräber überhaupt nicht gepflegt. Da steht lediglich ein Stein, in den der Name des Toten eingemeißelt ist. Wenn mal ein Blumenstrauß auf dem Grab steht, so ist das schon eine Ausnahme. Ist das nicht traurig! So sehe ich das jedenfalls.
Da hat man ein Leben, eine Kindheit mit dem Verstorbenen verbracht, und dann vergessen, aus und vorbei. Einfach nur traurig.

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Katzenmut

04.08.2023 16:23
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Britta
Benutzerbild von Britta
04.08.2023 14:24

Liebe Alina,

der Tod ist immer teuer, selbst bei einem natürlichen Tod, muss man mit beträchtlichen Kosten rechnen, deshalb sollte man sich schon zu Lebzeiten darum kümmern.
Bei einem mittleren Begräbnis muss man von 4000 bis 6000 Euro rechnen.
Man möchte doch nicht seine Hinterbliebenen damit belasten.

Beim Tod meines Mannes habe ich ein größeres Urnengrab gemietet, weil wir in der Familie die Feuerbestattung bevorzugen, Da würden bis zu 6 Urnen Platz haben, auf diese Art, habe ich meiner Familie schon einiges an Kosten erspart.
Für mich selbst habe ich bereits 3000 Euro an die städtische Bestattung voraus bezahlt, nur damit ich einmal ruhigen Gewissens sterben kann.
Meine Kinder haben im Sterbefall so schon genug zu erledigen, ich möchte sie nicht auch noch in Unkosten stürzen.

Wie sagt schon ein Sprichwort, nichts im Leben ist umsonst, nicht einmal der Tod!

Liebe Grüße
Britta

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