Anonymer Benutzer Frage gestellt am 20.07.2023 um 12:26
Mein Arzt hat einen Hundewelpen in der Praxis. Ich finde das toll. Der Hund hat eine entspannende Wirkung auf mich und auch auf andere Patienten. Ganz liebes und süßes Tier. Eine Frau hat sich total aufgeregt. Hygiene und sowas. Der Hund ist nicht in den Behandlungsräumen. Nur im Büro des Arztes und am Tresen. Er hat Körbchen usw. Er rennt nicht auf einen los, springt niemanden an. Möchte man ihn streicheln darf man das nicht Anfrage und dann spielt der süße Kerl auch. Ist ein Hund in der Praxis schlimm? Ich verstehe nicht wo das Problem sein soll.
Hmmm... ist doch eigentlich ganz einfach, die Frage zu beantworten, oder etwa nicht? Für Menschen mit Ängsten vor Hunden kann so ein freilaufender Hund in den Praxisräumen schon schlimm sein. Hygienische Probleme sollte ein solcher eigentlich weniger bedeuten.
Je nach Rasse könnten Allergiker natürlich unter der Anwesenheit eines Hundes leiden.
Last but not least hat der Arzt ein Hausrecht. Er kann somit entscheiden, ob Hund oder nicht. Sowohl für sich selbst als auch die Patienten betreffend. Natürlich auch wenn es sich um Fische, Reptilien oder oder oder handeln sollte. Das kann man schon gleichsetzen mit Hund oder Katze. Gelle?
Im übrigen gibt es wohl ansonsten keinerlei gesetzlich Bestimmungen. Es obliegt dem Arzt und auch dem eventuellen Vermieter ob Tiere genehm sind.
Ach ja, in der heutigen Zeit dürfen wir natürlich nicht die Männer im Frauenkörper, die Frauen im Männerkörper, Kinder, welche meinen, sich im falschen Körper zu befinden, homosexuelle Männer und Frauen oder aber auch heterosexuelle Menschen vergessen, welche sich besser oder schlechter benehmen.
Sehr geehrte Frau Clarenja,
ich möchte hier einiges klarstellen :Obwohl sich hier im Forum die meisten duzen, fällt mir natürlich kein Stein aus der Krone Sie zu siezen.
Ferner bin ich hier weder aus dem Kongo, noch aus dem Busch, obwohl ich mir sicher bin, dass dort wohl mehr Menschen das Herz am rechten Fleck haben als anderswo, wo es ihnen z.B. wirtschaftlich besser geht. Ich bin, wie sie eigentlich unschwer bemerkt haben können, aus Bayern. Und Bayern ist noch immer Inland.
Wichtig ist doch im Leben, und genau das wollte ich gesagt haben, dass man auch mit dem Herzen denkt.
Ich bin jemand, der ungerne aneckt, und genau deswegen habe ich die Geschichte mit meiner Mutter erzählt und auch erwähnt, dass ich selbstverständlich im Vorfeld alles abgeklärt habe.
Dieser bayerische Ausdruck Dipfescheißa (da hätten Sie ja merken müssen, dass ich aus Bayern komme) war nicht auf Sie gemünzt. Wenn Sie das so gesehen haben....
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Sehr geehrte Frau Pitronella,
Was soll das bitte heißen: "Entschuldige mal bitte. Aber in solchen Fällen, wie in vielen Fällen im Leben, muss man differenzieren.
Hier in >Deutschland gibt es leider sehr viele Menschen, für die nur ja oder nein gilt.
Aber so geht das im Leben nicht.<
Kann es sein, dass da, wo Sie herkommen, jeder nach seinen Regeln und Gesetzen lebt? Und warum bitte sind Sie dann nicht dort geblieben wenn es Ihnen in Deutschland nicht passt, dass es Vorschriften, Regeln und Gesetze gibt, an die sich nicht nur wir Deutsche, sondern auch JEDER Ausländer, der hier leben will, zu halten hat. So ist das im Leben, dass sich niemand einfach darüber hinwegsehen darf, egal welche Motive ihn dazu bewegen. Suchen Sie nicht die Schuld bei anderen, Sie sind ganz alleine dafür verantwortlich.
So, und unterlassen Sie bitte Ihre Duzerei und Ihre Beleidigungen.
Meine Antwort bezieht sich nicht auf einen Arzt, der seinen eigenen Hund, sein eigenes Haustier mit in den geeigneten Praxisräumen dabei hat, sondern darauf, was passiert wenn jedweder Patient oder Angehöriger sein eigenes Haustier in Praxis oder Krankenhaus mitbringt.
Es gibt da noch den Kommentar einer anderen Frau mit Hund im Krankenhaus.
Hallo Clarenja,
Du kannst doch wohl nicht einen kleinen Hund, wie ich ihn beschrieben habe, mit Reptilien und Vögeln vergleichen. Entschuldige mal bitte. Aber in solchen Fällen, wie in vielen Fällen im Leben, muss man differenzieren.
Hier in Deutschland gibt es leider sehr viele Menschen, für die nur ja oder nein gilt.
Aber so geht das im Leben nicht.
Nochmal zu meinem Fall: Meine Mutter war schwerstkrank, einer ihrer letzten und sehnlichsten Wünsche war, unser Hündchen nochmal zu sehen. Und ich selbst habe auch nicht einfach so den Hund mitgenommen, sondern im Vorfeld alles abgeklärt, damit es ja keine Schwierigkeiten gibt.
Und dann waren wir im Krankenhauspark, der vom Parkplatz auch zugängllch war, mein allergikergeeigneter Kleinsthund an der kurzen Leine, keinerlei Gefährdung für irgendeinen Patienten, und dann das. Ein Bayer würde dazu sagen (klingt vielleicht nicht sehr fein, trifft es aber) Typisch Dipfescheißa freie Übersetzung hierfür: Genauigkeitsfanatiker ohne sein Hirn oder Gefühl einzusetzen.
Sehr geehrte Patientin,
ich finde das Vorgehen ihres Arztes wunderbar.
Solange der Hund beruhigend auf die Patienten einwirkt, ist alles prima.
Gerade in Arztpraxen herrschen unruhige Zustände.
Ein Hund kann dort aktiv einwirken.
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Alles gut und schön! Aber hat sich schon einmal jemand die Frage gestellt, was passiert wenn z.B. im Krankenhaus jeder Besucher (s)einen Hund mitbringt? Wenn schon, denn schon! Gleiches Recht für alle! Jemand hat Sehnsucht nach seiner Katze, seinem Vogel, seinem Reptil, was dann? Das wird dann zu einer Lawine von Problemen. Dann schon lieber gleiches Recht für alle: Tierverbot! Anders geht es nicht.
Ich kenne mich zwar in dieser Beziehung gesetzlich nicht aus, würde jedoch rein vom Gefühl her sagen, dass das in Ordnung ist, solange sich der Hund nur im Anmelderaum und in solchen Räumen aufhält, in denen nicht behandelt wird.
Es ist natürlich so, dass es auch Allergiker gibt, die auf gewisse - nicht alle- Hundehaare allergisch reagieren.
Hierzu eine kleine Geschichte aus meiner Erfahrung:
Meine Mutter war sehr schwer krank und verbrachte einige Wochen in einem speziellen Krankenhaus in München. Sie sehnte sich so sehr nach unserem Malteser (Hund, auch für Allergiker geeignet, da nichthaarend). Also machten wir folgendes aus: Sie besprach im Vorfeld alles mit ihrer Bettnachbarin und auch mit der Krankenschwester, die an dem betreffenden Tag auf dieser Station Dienst hatte. Ich nahm unser Hündchen mit, versteckte es im Aufzug und im Gang des Krankenhauses in einer großen Tasche mit Reißverschluss. Was glaubst Du, wie groß die Freude bei den beiden Frauen war, als sie unseren Schatz streicheln durften. Und auch die Krankenschwester war hocherfreut darüber, dass die Laune im Krankenzimmer so gestiegen war. Nun wollte meine Mutter einige Schritte im krankenhauseigenen Park spazieren gehen. Ich packte meinen Hund wieder in die Tasche und ließ ihn im Park aus seinem Versteck, natürlich an der kurzen Leine. Nach einiger Zeit kam ein Mann Pfleger?, Hausmeister? auf mich zu und erklärte mir, dass hier keine Hunde erlaubt seien. Er sagte uns noch es tue ihm zwar leid, aber es habe sich ein Patient beschwert, der uns vom Zimmer aus hier im Garten beobachtet hat. Was soll ich hierzu noch sagen? Unser Charly hatte nicht gebellt, ist an niemandem hochgesprungen und im Freien hat er auch keinen Allergiker gefährdet - hätte es sowieso nicht können.
Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und fuhr wieder nach Hause, denn im Auto wollte ich den Hund, da es ziemlich warm war, nicht sitzen lassen.
Verstehe auch nicht, warum das ein Problem sein sollte. Meine Internistin hat auch eine schon etwas ältere Hundedame in ihrem Behandlungszimmer liegen, sie ist sehr ruhig, liegt meistens unter dem Schreibtisch, oder im Hundekörbchen und trotz regem Patientenaufkommen hat sich bisher noch niemand darüber beschwert.
Es werden ja im Behandlungszimmer keine Operationen durchgeführt und diverse Untersuchungen sind in den meisten Fällen unblutig. Für Magen - Darmspiegelungen hat die Ärztin selbstverständlich extra Räumlichkeiten, da hat die Hündin natürlich keinen Zutritt!