Ja Zeyla ich denke auch wenn der Frühling kommt wird es auch wieder besser bei mir.Und bei den meisten ist es ja auch so.Wenn die Sonne scheint sieht die Welt wieder anders aus. Da bleibt es auch lange hell.Die Dunkelheit ist auch ganz schlimm. Monika hat auch Recht.Ich sollte mich nicht wertlos fühlen.Mein Mann und meine Mama schätzen natürlich meine Arbeit sehr. Muss etwas an meinen Selbstbewusstsein arbeiten.Also erstmal danke für eure Zuschriften.
Nunja, ich erwarte auch nicht, das es jemand verstehen kann mit dem "gern allein sein".
Das ist schon etwas speziell bei mir. ;-) aber es ist wirklich so und ich wollte nur mal meine Gedanken mitteilen. Und ich habe auch nicht behauptet, das bei dir Heidemarie, mit der Ehe was nicht stimmt, das kann ich ja garnicht beurteilen.
Auch wenn es viell. falsch rüberkam, aber verstehen kann ich dich schon.
Eine Bekannte von mir aus Sanego, die nur noch mitliest, sagte gestern, das sie dich voll versteht, bei ihr ist das ähnlich. Wenn es dich viell. tröstet, ich denke im Frühjahr wird das miese Gefühl wieder besser, wenn es wärmer und freundlicher draussen wird und das mit Corona wird ja irgendwann auch mal besser werden. Also hoffnungslos ist die Lage nicht....
Liebe Heidemarie, jetzt, da Du einiges von Dir geschrieben hast, verstehe ich Dich besser. Da kann ich mich voll und ganz in Dich hineindenken. Du hast Deine Mutter zu versorgen, aber die Abwechslung und der Umgang mit anderen Menschen fehlt Dir. Mach das ja nicht und fühle Dich wertlos. Deine Arbeit ist absolut nicht wertlos. Deine Mutter braucht Dich und ist sicher sehr froh, dass sie Dich hat. Es ist einfach so, dass jeder seinen Teil bei Euch beiträgt, dass alles läuft wie es läuft. Wenn Dir der Umgang mit anderen Menschen fehlt, so versuche doch, ob Du nicht wieder eine Teilzeitbeschäftigung für einige Stunden bekommen kannst, die Du auch mit den Aufgaben daheim und mit der Pflege Deiner Mutter vereinbaren kannst. In Stress soll es aber nicht ausarten. Damit würdest Du weder Dir, noch den anderen einen Gefallen tun. Ich selbst habe nachdem unsere Kinder geboren waren, einige Jahre ganz zu arbeiten ausgesetzt, und später nur noch halbtags gearbeitet. Ab und zu musste ich mir von einigen Leuten anhören: "Ja Du arbeitest ja nur halbtags..." Aber darüber stand ich. Am meisten hat mich folgender Satz unseres Sohnes gefreut, als er schon längst erwachsen war: "Mama, es war so schön, als wir von der Schule heimkamen, warst Du da. Wir (damit meinte er unsere Tochter und ihn) konnten Dir immer gleich alles erzählen, und es gab stets gleich was zu essen." Und so ähnlich wie das mein Sohn zu mir gesagt hat, wird es auch Deine Mutter mit Dir empfinden. liebe Grüße und noch einen schönen Abend von Monika
Hallo ihr lieben also ich muss sagen meine Frage war auch etwas blöd gestellt. Wie Scholle schon schrieb,hab natürlich keine Ehekrise.Habe den liebsten Mann den es gibt. Er ist meist auf Arbeit. Und ich bin mit Haus und Garten beschäftigt. Natürlich fällt der Garten jetzt im Winter weg,da es nicht allzuviel zu tun gibt. Pflege meine Mutti,die nach dem Tod meines geliebten Vatis ziemlich abgebaut hat.Also Langeweile hab ich nie. Bin auch sehr kontaktfreudig und habe ein paar liebe Freunde. Ja Zeyla das du gerne alleine bist kann ich wieder nicht verstehen.Aber wie du schon schreibst alles Einstellungssache. Aber fehlt dir nicht auch mal ne gute Freundin?. Und natürlich interessiert mich auch deine Meinung. Bin jedem dankbar der mir auf die Frage antwortet. Britta hat völlig Recht die Abwechslung fehlt.
Fühle mich auch oft wertlos ohne Arbeit. Hab im Bestellshop und beim Gärtner mal gearbeitet,da ging es mir auch besser.
Jeder Mensch ist anders, Vergleiche sind da schwerlich zu ziehen. Eine nicht- Berufstätige Frau ist natürlich mehr auf ihren Ehemann fixiert, als eine selbstständige berufstätige Frau. Das soll jetzt nicht abwertend klingen, auch eine Hausfrau mit Haus und Garten und älteren Angehörigen hat mehr als genug zu tun. Nur fehlt es manchmal an Abwechslung, ganz besonders in einer Zeit des Lockdowns und wenn der Ehemann berufsbedingt seltener zuhause ist, dann kann schon ein Gefühl der Einsamkeit aufkommen.
Es muss nicht immer gleich eine Ehekrise bei sochen Gefühlen vermutet werden!
Auch wenn ich jetzt etwas weiter aushole und das vielleicht keinen interessiert....
Ich beobachte sehr oft, das grade bei Frauen (bei Männern ist das nicht so ausgeprägt)
der Lebenspartner als "Schuldiger" hingestellt wird. Die Erwartungshaltung ist einfach zu groß. Der Mann soll einen auf Händen tragen, jeden Wunsch von den Augen ablesen, einen zum Lachen bringen, zärtlich sein und dann noch die Seelenverwandtschaft usw. Das sind alles solche Klischees, wie man es gern hätte, aber selten in der Realität eintrifft.
Das ist das was ich schon schrieb, nicht so abhängig von anderen machen.
Ich fühle mich komischerweise nicht einsam, wenn ich allein bin. Im Gegenteil, ich geniesse das sogar. Das ist einerseits eine Einstellungsfrage und natürlich auch Veranlagung.
Klar kann es zu Einsamkeit in der Beziehung kommen. Kenne ich aus der Endphase meiner Beziehung. Hier wäre es ratsam, mal die Beziehung unter die Lupe zu nehmen. Bestehen noch gemeinsame Interessen oder Hobbys, Anschauungen u. ä.?
Nun muss man diese Beziehung nicht gleich wegwerfen. Ich finde es ist wichtig, Gemeinsamkeiten zu teilen, aber auch Freiräume zu nutzen. Eine Beziehung lebt von beiden Seiten, welche natürlich auch Inpuds von außen benötigt. Natürlich ist es unter den jetzigen Bedingungen besonders schwer, da eigene Hobbys und soziale Kontakte außerhalb der Beziehung schwer zu pflegen sind.
Überlege doch, was ihr gemeinsam, oder du allein neues beginnen könnt, so dass die Beziehung frischen Wind erhält.
Liebe Heidemarie, leider weiß ich zu wenig von Dir als dass ich Dir einen bestimmten Rat geben könnte. Dass man einsam sein kann trotz Ehepartner habe ich auch schon gehört. Oft ist es ja so, dass man nicht dieselben Hobbys und Freizeitaktivitäten teilt. Wie ist es, hast Du Kinder? Da wäre ja für Ablenkung gesorgt. Mein Mann und ich teilen auch nicht immer dieselben Interessen. Er selbst ist ein sehr aktiver Sportler und schaut auch gerne Sport im Fernsehen - ich nicht, außer Radfahren und das gemeinsam, das jetzt nur als Beispiel. Das macht mir aber nichts aus, denn ich beschäftige mich sehr gerne mit Lesen, Basteln, und koche und backe auch sehr gern. Und was das Fernsehen betrifft, so schaut er seinen Sport auf seinem "Sportfernseher" an. Diese Zeit nutze ich um mich z.B. hier auszutauschen oder per Telefon mit Freundinnen zu quatschen. Habt Ihr etwas, das Ihr gemeinsam macht? Irgendeinen Sport, oder Schwimmen im Sommer? Zur Zeit ist es durch die Kontaktbeschränkungen natürlich nicht einfach sich mit Freunden zu treffen, aber dafür ist ja das Telefon da. Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
Möchte mich für eure Antworten bedanken. Das stimmt Kontakt zu Familie und Freunden ist auch für mich das wichtigste. Aber momentan kann man sich ja nicht mit allen Freunden treffen.Seit Corona ist auch bei mir das Gefühl der Einsamkeit noch schlimmer geworden.
Heidemarie....Du warst früher viel öfter hier.
Mir tut es gut hier mit einigen zu schreiben.
Und wenn ich Dir antworte.....bist Du meist über Wochen nicht online.
Allein sein zu müssen ist das Schwerste.....allein sein zu können das Schönste.
Alles Gute.....wenn Du das liest.
Ja ich weiss, was du meinst. Das geht vielen so, auch Verheirateten. Nämlich dann, wenn keine Seelenverwandtschaft zwischen den Eheleuten besteht und das ist äusserst selten der Fall. Dazu kommt noch der Männer-Frauen-Konflikt, das Männer und Frauen von Natur aus anders denken und fühlen. Ich könnte da Romane schreiben, was ich alles schon gehört, gesehen und auch selber erlebt habe.
Ich lese auch viel, gerade wieder ein Buch, wo es um sowas geht. Aber das würde zu weit gehen, das hier alles aufzuführen.
Ich selber habe allerdings den Vorteil (wenn man es so nennen darf) das ich sehr selbstgenügsam bin und sozusagen in meiner eigenen Welt lebe, und nicht so nach aussen gerichtet bin. Man nennt das introvertiert. Ich kann es, mir selber zu genügen. Ich weiss genau, was ich will und brauche und das nehme ich mir auch. Man sollte sich nicht zu sehr von anderen abhängig machen.
Wichtig ist die Familie.kontakte zu Freunden.vielleicht können sie sich an die Kirchengemeinde wenden.zur Messe gehen,dann zusammen mit Leuten die Religion ausleben.Es gibt noch die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Nummer 0800 111 0111.0800111 0 222.
Alles erdenklich Gute.