Erfahrung mit Risperidon und Melperon

heidemarie9

Frage gestellt am
11.02.2019 um 19:28

Papa 82 immer gut drauf und plötzlich optische halluzinationen Hat jemand erfahrung mit diesen Medikament. In Psychatrischer Klinik wurde Risperidon und Melperon angesetzt. Es wurde von Woche zu Woche immer schlimmer geistig und körperlich. Totale Verwirrung und starker Bewegungsdrang. Später Umstellung auf Seroquel.Dadurch nur gestürzt. Danach keine Stimme mehr und Bronchitis. Bettlägrig und am Ende kam der Tod.Wer hat sowas in der Art auch erlebt. Als fast gesunder Mensch in die Klinik und in der Klinik verstorben.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1936(83 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 80,0 kg
Größe: 170,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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3 Antworten:

heidemarie9

13.02.2019 15:53

Vom Frage-Steller selbst

Danke für Deine Antwort. Diagnose der Ärzte war Schizoprenie.Hat alles begonnen mit optischen halluzinationen. Im Krankenhaus war die ersten drei Wochen die Rede von Demenz. weil Papa immer verwirrter war aber heute denke ich das durch Risperidon und Melperon immer schlimmer wurde. Konnte nach der fünften Woche immer schlechter laufen 0bwohl er totale Unruhe hatte. Ist dann oft gestürzt und wude auf die geschlossene Stadion verlegt.Wurde auch mal umgestellt auf Seroquel.Denke auch wie Sie das er die Medikamente in seinem hohem Alter nicht vertragen hat. Am Ende kam eine Bronchitis dazu wo er bettlägrig wurde.Konnte nicht mehr sprechen und nicht mehr essen. Ich bin so wütend aber kann ihn nicht wieder zurück holen. Ich frage mich was passiert wäre wenn er nicht ins Krankenhaus gegangen wäre. Er war aber aggressiv und wollte seine Halluzinationen loswerden. Würde mich freuen wenn Sie mir wieder schreiben. Haben Sie auch psychische Probleme Meine Depressionen und Angstzustände sind nach dem Tod meines über alles geliebten Vaters natürlich schlimmer geworden. Nehme Paroxat 20mg.Wie geht es Ihnen gesundheitlich
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Zeyla
Benutzerbild von Zeyla
12.02.2019 22:30
Nun das tut mir leid für Deinen Vater, ich bin kein Fachmann, aber mich würde interessieren, was die Ärzte denn überhaupt diagnostiziert haben? Diese Halluzinationen, die er plötzlich bekam, müssen ja eine Ursache haben. Ich als Laie würde vermuten, das da altersbedingt im Gehirn Veränderungen stattgefunden haben. Und diese Medikamente, die er bekam, waren wohl zu stark, so in Richtung chemische Keule und haben es noch verschlimmert. Kann das sein? Bei uns in der Familie gab es da auch einige Fälle von psychiatrischen Erkrankungen im Alter, von Depression über Demenz bis zu Alterspsychose. Leider ist im höheren Alter die Behandlung schwierig, weil die Patienten die Medikamente nicht vertragen, paradox darauf reagieren und sehr schnell "verfallen", auch körperlich. Diese Veränderungen im Gehirn, welcher Art auch immer, sind nicht aufzuhalten, leider. Im Falle deines Vaters klingt das aber ziemlich drastisch.
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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
11.02.2019 23:25
Bedauerlicherweise ist in diesem höheren Alter ein solch rapider Krankheitsverlauf nicht ungewöhnlich.
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