Frage zur Erhöhung von Paroxetin

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
11.08.2018 um 18:51

Hallo
ich nehme seit Jahren Paroxetin 25mg und hatte es im letzten Jahr versucht runter zu dosieren.
Ich war im Herbst bei 15mg und hatte Weihnachten die ganze Palette (Angst/Depression) wieder. Im Januar habe ich auf anraten der Ärztin auf 30mg erhöht und nach ca. 8 Wochen ging es mir wieder richtig gut.

Im Juni hatte ich wieder große Sorgen und bekam auf einmal wieder Panikatacken und Herzrasen.

Die Ärztin meinte , ich soll vorübergehend auf 40mg erhöhen - da habe ich dann vor ca. 3 Wochen gemacht. Leider noch ohne Wirkung. Kann es sein, dass es wieder 8-10 Wochen dauert oder kann es sein, dass die Tabletten bei mir vielleicht gar nicht mehr wirken???
Danke

Patientendaten

Geburtsjahr: 1963 (55 Jahre)
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Eingetragen durch: Patient
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4 Antworten:

frank44
Benutzerbild von frank44
13.08.2018 01:38

Mir fällt besonders ein Satz ins Auge .... "Im Juni hatte ich wieder große Sorgen und bekam auf einmal wieder Panikattacken und Herzrasen." - Ist (sind) denn die Ursache(n) für deine Sorgen behoben? Je nachdem wo die Gründe für die Sorgen liegen solltest du dort ansetzen, Schuldnerberatung bei finanziellen Problemen bspw. Es scheint da ja doch ein kausaler Zusammenhang zwischen den Sorgen und den Panikattacken bzw. Herzrasen existent zu sein.

Ich weiß nicht, was ich von dem Anraten deiner Ärztin wirklich halten soll. Wirkt auf mich ein wenig konzeptlos.
Persönlich habe ich einen Wirkverlust nach einem Wiederhochdosieren nicht bemerken können. Die Zeit von 8 bis 10 Wochen erscheint mir auch ein wenig hoch gegriffen. Inwieweit da der Placeboeffekt zum Tragen kommt, kann ich so nicht beurteilen. Würde diesen aber nicht ausschließen wollen.

Geduld in Sachen Medi - Geschmackssache. Wenn die Sorgen noch bestehen sollten, wäre Geduld fehl am Platze. Da bedürfte es doch eines sofortigen Handelns, um die dafür verantwortlichen Probleme zu lösen. Wenn nötig und möglich auch mit professioneller Hilfe.

An eine andere bzw. eine zusätzliche Medikation (Panikattacken, Herzrasen) könnte durchaus auch gedacht werden.

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
11.08.2018 22:10

Spreche mit Deiner Ärztin zeitnah über Dein problem.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, das auch eine Dosiserhöhung einfach ihre Zeit benötigt, daher solltest Du auch abwarten in Betracht tiehen.

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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
11.08.2018 20:03

Das Problem besteht möglicherweise eher auf der psychologischen Ebene, nicht auf der medikamentösen. Eine allein pharmakologische Behandlung reicht bei Angst und Panik nicht aus. Bist du in psychotherapeutischer Behandlung?
Es kann durchaus vorkommen, dass ein Antidepressivum seine Wirkung verliert, ist mir auch schon passiert. Ich musste schon dreimal das Mittel wegen Wirkungsverlust wechseln.

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Traene
Benutzerbild von Traene
11.08.2018 19:10

Da keiner deinen Körper kennt und auch jeder Körper anders auf Medikamente reagiert kann man hier keine genaue Aussage treffen. Es kann alles möglich sein, wie du ja schon selbst geschrieben hast. Vielleicht ist noch ein wenig Geduld angesagt.

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