Keine Blutungen nach einer Kürettage?

Rosengarten45x
Benutzerbild von Rosengarten45x
Frage gestellt am
30.08.2016 um 21:12

Ich hatte vor ca. 6 Jahren eine Kürettage. Da war ich 46 Jahre alt. Nach dem Eingriff hatte ich starke Schmerzen und noch ca. 10 Tage starke Blutungen. Danach hatte ich nur noch 1x meine Tage. Ich kam quasi per Express in die Wechseljahre. Die Unterleibsschmerzen, die ich vor der Kürettage hatte, sind etwas abgeschwächt zeitweise immer noch vorhanden.
Meine Frage an euch: Ist es normal, dass man nach einer Kürettage keine Blutungen/Periode mehr hat?
Ich weiss, dass auch bei jüngeren Frauen ein solcher Eingriff manchmal durchgeführt wird. Können die dann keine Kinder mehr bekommen?
Wer hatte schon eine Kürettage und kann mir meine Fragen beantworten?
Vielen lieben Dank für eure Hilfe.
Rosengarten45x

Patientendaten

Geburtsjahr: 1964 (52 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 64,0 kg
Größe: 158,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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5 Antworten:

Benutzer gelöscht?

31.08.2016 18:55

Hallo,

was Sie da schreiben, ist wirklich seltsam.

Dass man die Gebärmutter ohne Bauchschnitt entfernen kann, stimmt, da hatte die andere Frau recht - das ist möglich.

So etwas müsste man Ihnen aber eigentlich schon gesagt haben, sollte das bei Ihnen zutreffend gewesen sein - entweder bereits im Krankenhaus oder durch einen andereren Arzt, wenn Sie danach noch bei verschiedenen waren. Und dass da keiner was bemerkt haben will, sollte die Gebärmutter wirklich weg gewesen sein, halte ich auch für unwahrscheinlich. Normalerweise wird doch da sofort nachgehakt vom Arzt, wenn so etwas auffällt.

Als Aussenstehende können wir Ihren "Fall" weiter nicht bewerten, aber eigentlich haben Sie einen Anspruch auf ein OP-Protokoll (Kopie vom Original), dieses Recht steht Ihnen im Normalfall zu!

Ist denn in Ihren Entlassungspapieren, die Sie nach den Krankenhausaufenthalt bekommen haben, kein Hinweis auf den Verlauf der Op? Oder haben Sie da gar keine bekommen?

Ihr Hausarzt müsste so einen Entlassungsbrief auf jeden Fall haben, sollten Sie keine Kenntnis davon haben. Vielleicht kann Ihnen auch der weiterhelfen? Lassen Sie sich die vorhandenen Unterlagen betreffend der Kürettage von Ihm aushändigen, oder sehen Sie sie dort ein, falls möglich!

Snowchens Ratschlag, einen völlig unbekannten Gynäkologen ganz unverfänglich aufzusuchen, und von der Op erst mal nix zu sagen, finde ich auf jeden Fall als Tip "einen Versuch wert". Fragen Sie ihm/sie doch dann einfach, beim Ultraschall, wie es in Ihrem Bauch aussieht - irgendwas wird er oder sie schon dazu sagen!

Viel Glück!

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Benutzer gelöscht?

31.08.2016 18:07

Hmmm, merkwürdig ist das schon.
Allerdings glaube ich nicht, dass dir die Gebärmutter entnommen wurde.
Ein anderer Arzt hätte dich bestimmt gefragt, wo denn wohl die Gebärmutter geblieben ist.

Ich würde dir einfach raten einen dir völlig unbekannten Gynäkologen aufzusuchen und ihm im Vorfeld nichts über die OP zu sagen.
Kannst ja einen Vorsorgetermin machen.

Wäre dann im Bauchraum irgendetwas komisch, würde er es dir sagen.

Frag mal bei der Ärztekammer nach. Vielleicht haben die noch Ratschläge.

Hier könntest du auch noch anrufen, um dich über weitere Schritte zu informieren.

https://www.patientenberatung.de/de/uber-uns/angebot

Viel Erfolg:)

GLG
Snowchen

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Rosengarten45x
Benutzerbild von Rosengarten45x
31.08.2016 15:12

Vom Frage-Steller selbst

Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Leider ist es so, dass alle Gynäkologen, die ich nach der Kürettage aufgesucht habe, mir auf meine direkten Fragen keine "normale" Antwort geben. Sie "drucksen" herum oder wechseln schnell das Thema. Die Untersuchung findet dann meistens nicht so statt, wie ich und andere Frauen es kennen. Auch habe ich mich ca. 1 Jahr nach der Kürettage testen lassen. Da hiess es, dass ich noch nicht in den Wechseljahren bin. Auffällig ist für mich auch, dass ich das OP-Protokoll nicht einsehen darf. Stattdessen hat mir der damalige Gynäkologe ein OP-Protokoll vorgelegt, dass er selber angefertigt hat! Die Kürettage wurde im Lindenhofspital Bern gemacht. Auch ein Schreiben an die Direktion brachte kein Erfolg. Selbst mit einem Anwalt kommt man nicht weiter. Nun habe ich von einer anderen Frau erfahren, dass man auch die Gebärmutter entfernen kann, ohne die Bauchdecke öffnen zu müssen. Starke Nachblutungen sind da möglich! Ich habe nun den Verdacht, dass gepfuscht wurde oder dass man mir die Gebärmutter herausgenommen hat oder irgend so was in dieser Richtung vorgefallen sein dürfte. Ich mache auch immer wieder die Erfahrung, dass Ärzte ihre Kollegen decken und mir nicht die Wahrheit mitteilen. Deshalb bin ich auch auf die Erfahrungen von anderen Patientinnen angewiesen. Ich denke, dass in diesem Fall was "faul" ist oder was denkt ihr? Liebe Grüsse an alle Rosengarten45x

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Benutzer gelöscht?

31.08.2016 14:27

Hallo,

ich pflichte meiner Vorrednerin bei: Es kann durchaus sein, dass sich nach diesem Eingriff die Regel verschiebt, aber dass sie danach bei Ihnen ganz ausgefallen ist, und das über Jahre, stammt sicherlich nicht davon her. Ich denke auch, dass das eher von den Wechseljahren herrührt. 46 ist durchaus ein Alter, wo die bereits auftreten können, und von Frau zu Frau verlaufen die Wechseljahre auch nicht unbedingt gleich.
Schwanger kann man im Normalfall nach einer Kürettage selbstverständlich wieder werden, warum auch nicht?

Weitere Infos zum Nachlesen finden Sie noch hier:

http://www.familie.de/gesundheit/ausschabung-540359.html

Ansonsten würde ich Ihnen ebenfalls raten, sich mit Ihren Frauenarzt zu besprechen, er kann Ihnen bestimmt bei weiteren Fragen ebenfalls noch weiterhelfen

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Benutzer gelöscht?

31.08.2016 08:27

Hallöchen,

also ich hatte auch schon eine Kürettage. Es ist durchaus normal, dass die nächste Periode etwas auf sich warten lässt. Aber sechs Jahre sollte das nicht dauern. Das ist viel zu lange. Eventuell spielen die Wechseljahre durchaus eine Rolle bei dir.

Ich würde dir raten bei nächster Gelegenheit deinen Arzt darauf anzusprechen.

Alles Gute für dich:))

GLG
Snowchen

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