Omega 3 fettsäuren nehmen

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
02.03.2016 um 12:49

Sollte man omega 3 fettsäuren nehmen bevor eine Kreislauferkrankung entstanden ist ? Und falls es schon ein bluthochdruck bekannt ist,hat es dann auch positive Effekte ?

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1 Antworten:

bermibs
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02.03.2016 22:53

Hallo, auf jeden Fall. Omega 3 ist essentiell und existentiell. Viele "Volkskrankheiten" so auch Kreislauferkrankungen beruhen auf einem chronischen bis extremen Mangel an diesen Fettsäuren (Alpha-Linolensäure, EPA, DHA).
Für den Körper ist ein ausgeglichenes Verhältnis bei Omega 3 und Omega 6 von 1 : 1 ideal. Gängig sind aber 1 : 20 und schlechter.
 
Bei der Zufuhr sollte man optimalerweise tierische und pflanzliche Quellen kombinieren, so Fisch/Fischöl/Krillöl und pflanzliche Öle von Lein, Raps, Hanf, Chia, Perilla, Walnuss u.a.
Zur Prophylaxe reichen 1 - 2 Gramm EPA/DHA (= 3 - 6 Gramm Fischöl) und ergänzend pflanzliche Öle.
Therapeutisch wie bei hohem Blutdruck, zu hohem Cholesterinspiegel u.a. liegt die Dosierung bei 2 - 5 Gramm EPA/DHA.
Der Wirkungseintritt dauert jedoch ein Stück. So werden zum Beispiel die roten Blutkörperchen erst nach ca. 3 Monaten durch neue ersetzt und die alten verändern kaum die Zusammensetzung der Fettsäuren in der Zellmembran.
Dieser Anteil an Omega 3 wird mittels des HS-Omega-3-Index bestimmt. Und der ist nur nach drei Monaten bei veränderter Omega-3-Zufuhr aussagekräftig. Der optimale Bereich liegt dabei zwischen 8 und 11 Prozent.
 
Meine erste Messung ergab 9,58 % bei täglich 2 Gramm EPA/DHA (6 g Fischöl) und reichlich pflanzlichen Ölen.
 
Im Labor von Prof. Dr. von Schacky kannst du deinen Index bestimmen lassen. Dieser Test kostet aber ca. 60 €, da noch ein Patent darauf liegt.
http://www.omegametrix.eu/
 
Wenn du Omega 3 noch mit einem idealen Vitamin-D-Blutspiegel von 60 - 100 ng/ml kombinierst, hast du weit mehr als 50 Prozent deiner Gesundheit sicher in deinen Händen. Beide sind z.B. mit die besten Faktoren einer wirksamen Krebsprophylaxe (Zellatmung/Zellsteuerung).
LG bermibs

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