KHK im Zusammenhang mit Testosteroeinnahme

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
23.08.2015 um 14:55

Gibt es eine Studie zu Hormoneinnahme-Testosteron monatlich gespritzt-und Koronarer Herzkrankheit?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenhangs?

Patientendaten

Eingetragen durch: Patient
Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Antworten

Formatier-Optionen

Bitte bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage * Helfen Sie uns Spam einzudämmen

1 Antworten:

bermibs
Benutzerbild von bermibs
23.08.2015 19:16

Hallo, es gibt Studien dazu. Ein niedriger Testosteronspiegel korreliert mit erhöhter KHK-Anfälligkeit.
http://www.kup.at/kup/pdf/332.pdf
Testosterongaben dürften sich demnach positiv auswirken.
Allerdings erachte ich direkte Testosterongaben nicht als sinnvoll, da der Körper andere natürliche Möglichkeiten der Regulierung hat. Dazu gehört ein gesunder bis idealer Vitamin-D-Spiegel von (40)60 - 100 ng/ml bei 25D und die Supplementierung des unspezifischen (allgemeinen) Hormons DHEA. Vitamin D ist generell (meistens) Mangelware im Körper und die körpereigene Produktion von DHEA geht im Alter stark zurück. Beides sind Voraussetzungen für die körpereigene Testosteronproduktion.
 
Aber viel, viel wichtiger als Testosteron zum Schutz vor KHK und anderen Herz-Kreislauferkrankungen ist ein ausgeglichenes Verhältnis bei den Fettsäuren Omega 3 und Omega 6. Das gefährliche Missverhältnis ist Hauptursache für derartige Erkrankungen.
Gängig sind 20:1 zu Ungunsten von Omega 3. Ideal wären aber 1:1, da beide Fettsäuren im Stoffwechsel konkurrieren.
Zwei bis vier Gramm der beiden Säuren EPA und DHA tun hier oft "Wunder". Das entspricht in etwa 6 - 12 Gramm Fischöl.
Dafür sollten reine Omega-6-Vertreter wie Sonnenblumen- und Distelöl aus der Küche verbannt und durch Lein,- Raps-, Chia-, Perilla- und Hanföl ersetzt werden. Auch der hohe Getreidekonsum fördert einen ungesunden Omega-6-Überschuss.
LG bermibs

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden